Autor: parzelle e.v.

MALSTROM

Das war wirklich ein großartiges Konzert! Am 25. November 2021 haben MALSTROM bei uns in der Parzelle gespielt. Was sich zunächst als „Notlösung” ankündigte enpuppte sich als echter Knaller. Da Corona der Band einen Strich duch die Promotour gemacht hatte – fast alle Konzerte wurden abgesagt! – bot sich nur eine Möglichkeit: das Konzert, dass eigentlich für den 1. Dezember angekündigt war – auf den 25. November zu verlegen. … Verdammt knapp! … ob da jemand kommt??  … und ob! Man könnte fast von einem „handverlesenen” Publikum sprechen – und das war durch und durch begeistert & tanzte in den Rängen! Schade für die vielen Daheimgebliebenen. Da bleibt nur die neue CD zu kaufen und so lange „in Rotation” zu hören bis diese wunderbar energetische Band wieder live zu sehen und zu hören ist! MALSTROM Florian Walter – Saxophone Axel Zajac – Guitar Jo Beyer – Drums malstrom.music.com Hier ein klitzekleiner Ausschnitt vom Konzert … Fotos (auch die Verwackelten!): Gerd Schmedes unorte+bloop

NEUER TERMIN!! -> MALSTROM

25.11. 2021 | 20:00 h in der Parzelle im Depot M A L S T R O M ACHTUNG TERMINÄNDERUNG! 25.11. 2021, 20:00 Uhr Malstrom sind gerade auf Tour. In anderen Bundesländern wurden Veranstaltungen abgesagt. Daher verschiebt sich der Auftrittstermin in Dortmund. Der geplante Termin am 01. 12. entfällt. stand by the sound, join the fantastic musicians, seid mit uns! Die Musik von Malstrom ist eine perfekt gespielte Mischung aus Progessive Rock von Bands wie “Dream Theatre” oder “Tool” und Gitarrenvirtuosen wie Yngwie Malmsteen und vertracktem Jazz von Steve Coleman oder der Expressivitat von John Zorn. Mit Gitarre, Saxophon und Schlagzeug schaffen Florian Walter, Axel Zajac und Jo Beyer mehr Farben und Assoziationsraume, als man von einer kleinen Besetzung erwarten würde. Jeder Break sitzt, nichts knirscht, die unzählbaren Rhythmen wechseln in noch vertracktere. Sie haben dabei so viel Spaß an der Dekonstruktion, dass ihre Musik ein rundherum humorvoller Kommentar zu den Möglichkeiten des Gegenwartsjazz ist. …. am Rande eines unterirdischen Riesenvulkans: das Risiko, der Genuss des Wirbels, eine nicht zu bezähmende Neugierde … Gewinner des …

HANS PETER HIBY QUARTETT

08.12. 2021 | 20:00 Uhr H A N S   P E T E R   H I B Y   Q U A R T E T T Nach seinen erfolgreichen Konzerten auf dem BRÖtz 80! Festival, Peitz 58 Jazzfestival und dem Ruhr Jazzfestival 2021 stellt der Wuppertaler Saxofonist Hans Peter Hiby sein neues Quartett mit Jeb Bishop an der Posaune, Dieter Manderscheid am Kontrabass und Martin Blume am Schlagzeug vor. Die explosive Musik dieses Quartetts entsteht durch spontanes Spiel und lässt sich sowohl von der amerikanischen als auch der europäischen Tradition des Free Jazz und der freien Improvisation inspirieren. Es ist eine ineinander fließende Kommunikation von konkreten Ideen, Risikobereitschaft, überraschende Entscheidungen, miteinander und gegeneinander. Hans Peter Hiby – Tenor- und Altsaxophon Jeb Bishop – Posaune Dieter Manderscheid – Kontrabass Martin Blume – Drums Eintritt: 12.- / 6.- ermäßigt Parzelle im Depot, Immermannstraße 29, 44147 Dortmund Zutritt nur mit 2 G Gefördert vom:

Wir sagen danke!

Das visual sound outdoor festival 2021 ist zu Ende – es bleiben viele schöne Erinnerungen, Momente und jede Menge Inspiration für die nächste Ausgabe! Doch bevor wir uns in neue Planungen stürzen, gilt es erst einmal DANKE zu sagen: Für die intensiven Begegnungen, die außergewöhnlichen Konzerte und wundervollen Performances, die uns immer noch begeistern und nachhaltig beeindruckt haben. Wer mit uns noch einmal in Erinnerungen schwelgen möchte, sollte in den nächsten Tagen hin und wieder hier vorbeischauen – es gibt jede Menge Fotos, die wir nach und nach hier einstellen wollen. Unser herzlicher Dank gilt allen Besucher*innen, den Bands und Künstler*innen, die die Bühnen gerockt haben, dem Festivalteam und den Vereinsmitgliedern, den Volunteers und Helfer*innen, die so fleißig mit angepackt haben, den Women of Hope für die köstliche Bewirtung, all unseren Förderern und Sponsoren, ohne die solch ein Festival nicht möglich wäre und nicht zuletzt auch den Nachbar*innen und der Hubschrauber-Crew, die – im wahrsten Sinne des Wortes – vorbeigeflogen kamen und damit Teil dieses unvergesslichen Kunstgenusses und Erlebnisses geworden sind. Um es nochmal ein …

Save the Date! 09. – 12. 09. 2021

visual sound outdoor festival 09. – 12. 09. 2021 – Außengelände des Kulturortes Depot in der Dortmunder Nordstadt Liebe Kulturinteressierte, liebes Publikum! Gemeinsam Kultur erleben – in Zeiten von Corona lässt sich das momentan am besten unter freiem Himmel tun. Die Parzelle – der im Depot ansässige Verein für interdisziplinäre Kulturprojekte e.V. – bietet mit der zweiten Ausgabe des visual sound outdoor festivals eine wunderbare Gelegenheit dazu: Vom 9. bis zum 12. September verwandeln zahlreiche Künstler*innen aus unterschiedlichsten Sparten und verschiedensten Nationen den Hof des Kulturortes Depot in ein pulsierendes Labor für neue Veranstaltungsformate. Visual sound – das sind visuelle und animierte Theaterformen, die mit Musik und Klangkunst in spannende Wechselbeziehungen gesetzt werden. Jazz, Rock ’n‘ Roll, Glam-Grunk, Industrial und Ambient Noise geben sich ein Stelldichein mit Licht- und Schattentheater, Objektperformances, Bildender Kunst, Geräuschgestalten und emotionalem Rock. Ein Rendezvous für alle Sinne! Ob aus Dortmund, NRW, Deutschland oder den USA, Großbritannien und den Niederlanden – das Line-Up verspricht eine hochkarätige Mischung aus regionaler Kulturszene, einer gehörigen Portion Internationalität und jeder Menge multikultureller Power, die sich …

Eisold/Camatta • Luxus Fluxus

Sonntag | 12.9. | 19:20 Uhr Achtung Programmänderung: Ampersand aus GB musste Corona-bedingt leider kurzfristig absagen. Zu unserer großen Freude, erleben wir an dieser Stelle die FANTASTISCHEN: Eisold/Camatta • Luxus Fluxus Als eilends zusammengetrommeltes, zweiköpfiges Einsatzkommando erheben die beiden die haltlose Behauptung, daß in jedem Ding, in jedem Objet Trouvé, in jedem Einkaufswagen eine Musik wohnt. Man muß sie nur herausschlagen. Eine schlagbasierte Akzentperformance für Perkussion, Objekte und Elektronische Flächenversiegelung. Die Presse schreibt: „Eine hohe Schrottinzidenz schleudert die Viren hagelig und rappelig über sämtliche Bleche. Mit klingeligem Klimbim, tockenden und kaskadierenden Ansteckungsketten, querspielerischem Klingklang, fluktuierenden Elektropixeln, rühriger Streuung, schnurrigen Federstrichen, pochenden Repetitionen, launigem Humpel-Groove, kalkulierter Aleatorik, dongender Pointierung. Pi mal Daumen ergibt das 2 x 7 + 1 Tupfen pro 25 cm2 Leopard.“ (Rigobert Dittmann) Peter Eisold – Schlagwerk/Jedes Ding Simon Camatta – Schlagwerk/Jedes Ding  

„1000“ – Steve Swell Recovery Project

Sonntag | 12.9. | 18:00 Uhr ACHTUNG PROGRAMMÄNDERUNG! -> Bart Maris, Jan Klare, Wilbert de Joode und Michael Vatcher gründeten 2004 die Band 1000, in ihrer Besetzung an das legendäre Ornette Coleman Quartett angelehnt, und spielten von Beginn an Kompositionen, die eigentlich für Improvisationsmusik ungeeignet waren – Stücke zB von Wagner, Bach, Bennett oder Monteverdi – so etablierten sie durch spektakuläre Interpretationen dieses Materials schon früh einen unverkennbaren Stil. Die Art und Weise wie 1000 improvisierend und adhoc Form gestaltete, beeindruckte von Anfang die Kritiker. („consistently interesting quartet that keeps evolving and getting better with each release.“ Bruce Lee Gallanter, Downtown Music Gallery). Im Laufe der Jahre erlernte 1000 einen beinah telepathischen Umgang – eine intuitive Sprache, die fließend Textur mit Energie und Subtilität balanciert. Bart Maris – trumpet Jan Klare – reeds Wilbert de Joode – bass Michael Vatcher – drums Jan Klare – reeds Steve Swell – trombone Wilbert de Joode – bass Michael Vatcher – drums umlandrecords.bandcamp.com janklare.de

Li Kemme & Florian Walter-> HEART – That I Might Never Fail To Listen To You

Samstag | 11.9. | 19:45 Uhr Herzen sind organische, von einem Hohlmuskel umschlossene Reaktionsräume, durchlässig verwurzelte Denkmäler in uns. Sie umfassen und sind umfasst. Denn Herzen sind die Erfahrung vom sich wiederholenden Aufbegehren und Gehenlassen. In der musikalischen Jamsession-Performance „HEART- That I Might Never Fail To Listen To You“ begegnen sich das Saxophon von Florian Walter und die 14 Kilo schwere, 25-fache Vergrößerung eines Herzens von und mit Li Kemme. Eine Kollaboration aus Klang und Objekt, Bewegung und Material und das Spiel mit dem permanent Impermanenten, dem Rauspumpen und Aufnehmen – dem in der Welt sein eben. Li Kemme – Objektperformance, Choreographie, Bau Florian Walter – Saxophon Li Kemme bei youtube Li Kemme im Netz Florian Walter im Netz

Klanglicht Ensemble

Donnerstag | 9.9. | 21:00 Uhr | Erstaufführung! Samstag | 11.9. | 21:00 Uhr Am Eröffnungstag des visual sound outdoor festival wartet direkt eine Premiere auf das Publikum: „Human Interface II“. Licht, Musik, Geräusche, Objekte, Bildende Kunst und Handlung werden zu einem spannenden, akustischen Lichttheater verwoben. Hier ist Resonanz in unmittelbarer Wirkung zu erleben. Die Beziehung von Bild und Klang wird jeweils anders verhandelt. Der Klang kann das Bild ansteuern, oder umgekehrt – oder Licht und Klang können eine perfekte Synthese eingehen. Die verdichtete Performance ist eine ebenbürtige Mischung aus streng komponierten Passagen und freier Improvisation. Mit verblüffend schlichten Mitteln zelebriert das Klanglicht Ensemble die Erlebnisqualität des Analogen mit viel Freude am Experiment – voller Humor, Poesie und Verzauberung. Angelika Hoffmann (DO) – Produktion, Idee, Bühne, Licht, Schatten Florian Hartlieb (BO) – Live Elektronik, Musicperformance Kai Niggemann (K) – modularer Synthesizer, selbst gebaute Klangerzeuger Georg Dierks (DO) – Schlagwerk Moniek Smeets (Tilburg) – Blick von außen / Regie Dirk Lohmann (BO) – Technik, Bühnenlicht und -ton Dank an Thilo Schölpen (DD) und Uwe Möllhusen (B) für …

Kevin Shea & Matt Mottel

Freitag | 10.9. | 21:00 Uhr Wir freuen uns, die Improviser in residence des mœrs festival 2021 in Dortmund zu Gast zu haben. Die New Yorker Mottel und Shea sind höchst fantasievolle, interdisziplinär arbeitende Künstler, deren politische und gesellschaftliche Implikationen weit über das Musikalische hinausgehen. Für ihr Residence-Jahr in Moers und Umland haben sie einiges mitgebracht: Sie wollen der Geschichte des deutschen Free Jazz nachspüren, der seit den 1960er Jahren zahlreiche Verbindungen in die USA aufgebaut hat. Der Name ihrer Formation „Talibam!“ ging übrigens auf eine Überschrift in einer New Yorker Zeitung zurück, die versucht hat, das Bombardement der Amerikaner in Afghanistan heroisch zu verbrämen, einen Angriff, den die beiden Künstler aufs Schärfste verurteilen. Kevin Shea – drums Matt Motell – keyboard in Kooperation mit Moers Festival Ermöglicht wird dem moers festival 2021 die Einrichtung des Improviser in Residence durch die Kunststiftung NRW.