Alle Artikel in: Konzert

Eisold/Camatta • Luxus Fluxus

Sonntag | 12.9. | 19:20 Uhr Achtung Programmänderung: Ampersand aus GB musste Corona-bedingt leider kurzfristig absagen. Zu unserer großen Freude, erleben wir an dieser Stelle die FANTASTISCHEN: Eisold/Camatta • Luxus Fluxus Als eilends zusammengetrommeltes, zweiköpfiges Einsatzkommando erheben die beiden die haltlose Behauptung, daß in jedem Ding, in jedem Objet Trouvé, in jedem Einkaufswagen eine Musik wohnt. Man muß sie nur herausschlagen. Eine schlagbasierte Akzentperformance für Perkussion, Objekte und Elektronische Flächenversiegelung. Die Presse schreibt: „Eine hohe Schrottinzidenz schleudert die Viren hagelig und rappelig über sämtliche Bleche. Mit klingeligem Klimbim, tockenden und kaskadierenden Ansteckungsketten, querspielerischem Klingklang, fluktuierenden Elektropixeln, rühriger Streuung, schnurrigen Federstrichen, pochenden Repetitionen, launigem Humpel-Groove, kalkulierter Aleatorik, dongender Pointierung. Pi mal Daumen ergibt das 2 x 7 + 1 Tupfen pro 25 cm2 Leopard.“ (Rigobert Dittmann) Peter Eisold – Schlagwerk/Jedes Ding Simon Camatta – Schlagwerk/Jedes Ding  

Li Kemme & Florian Walter-> HEART – That I Might Never Fail To Listen To You

Samstag | 11.9. | 19:45 Uhr Herzen sind organische, von einem Hohlmuskel umschlossene Reaktionsräume, durchlässig verwurzelte Denkmäler in uns. Sie umfassen und sind umfasst. Denn Herzen sind die Erfahrung vom sich wiederholenden Aufbegehren und Gehenlassen. In der musikalischen Jamsession-Performance „HEART- That I Might Never Fail To Listen To You“ begegnen sich das Saxophon von Florian Walter und die 14 Kilo schwere, 25-fache Vergrößerung eines Herzens von und mit Li Kemme. Eine Kollaboration aus Klang und Objekt, Bewegung und Material und das Spiel mit dem permanent Impermanenten, dem Rauspumpen und Aufnehmen – dem in der Welt sein eben. Li Kemme – Objektperformance, Choreographie, Bau Florian Walter – Saxophon Li Kemme bei youtube Li Kemme im Netz Florian Walter im Netz

Kevin Shea & Matt Mottel

Freitag | 10.9. | 21:00 Uhr Wir freuen uns, die Improviser in residence des mœrs festival 2021 in Dortmund zu Gast zu haben. Die New Yorker Mottel und Shea sind höchst fantasievolle, interdisziplinär arbeitende Künstler, deren politische und gesellschaftliche Implikationen weit über das Musikalische hinausgehen. Für ihr Residence-Jahr in Moers und Umland haben sie einiges mitgebracht: Sie wollen der Geschichte des deutschen Free Jazz nachspüren, der seit den 1960er Jahren zahlreiche Verbindungen in die USA aufgebaut hat. Der Name ihrer Formation „Talibam!“ ging übrigens auf eine Überschrift in einer New Yorker Zeitung zurück, die versucht hat, das Bombardement der Amerikaner in Afghanistan heroisch zu verbrämen, einen Angriff, den die beiden Künstler aufs Schärfste verurteilen. Kevin Shea – drums Matt Motell – keyboard in Kooperation mit Moers Festival Ermöglicht wird dem moers festival 2021 die Einrichtung des Improviser in Residence durch die Kunststiftung NRW.

Vandermark / Muche / Lehn / Blume

Freitag | 10.9. | 19:50 Uhr „Sound Bridges“, ein neues Impulse setzendes, deutsch-amerikanisches Quartett, ist initiiert vom renommierten Schlagwerker Martin Blume aus Dortmund. Mit Ken Vandermark aus Chicago, der als einer der wichtigsten Saxophonspieler seiner Generation gilt, knüpft Blume an eine Zusammenarbeit an, die bereits 23 Jahre zurück liegt. Mit Thomas Lehn, der als Innovator des analogen Synthesizers bekannt ist, spielt er seit vielen Jahren zusammen, vor allem in der Gruppe „Speak Easy“. Ebenfalls seit einigen Jahren außerordentlich fruchtbar ist die Kooperation mit dem jungen und aufregenden Posaunisten Matthias Muche aus Köln. „Soundbridges“, das sind Musiker, deren gegenseitige Inspiration durch langjährige Querverbindungen erprobt und gewachsen ist und ein synergistischer Effekt mit spannender und innovativer Musik auf höchstem Niveau. Ken Vandermark – Saxophone, Klarinetten Matthias Muche – Posaune Thomas Lehn – Analogsynthesizer Martin Blume – Schlagzeug kenvandermark.com matthiasmuche.com thomaslehn.com martinblume.de Foto-Collage von Gerd Schmedes mit Fotos von: Christina Marx Mit der Unterstützung von …    

Lily Havoc

Freitag | 10.9. | 18:00 Uhr Rhythmisch • Aggressiv • Melodisch Sie singen und schreien über Feminismus und andere wichtige Themen. Pionierinnen des Glam-Grunk (= Grunge + Punk) eben, … Power aus nebenan: Mühlheim / Köln. Martina – Bass Sonja – Gitarre Leo – Schlagzeug Videos auf youtube!

ANIYO KORE

Sonntag | 12.9. | 20:30 Uhr heavy • emotional Das Trio aus Dortmund steht für brachiale Heavyness und tiefe Emotionen. Schreiende Gitarren und wuchtige Bässe treffen auf epische Drums und treibende Rhythmen. Ohne Coversongs und fern von standard Songstrukturen, explodiert die Band auf der Bühne zu einem innovativen Fuzz Monster irgendwo zwischen Sludge und Post-Punk. Mit ihrer 7. Studioaufnahme „Alkaline Herbs“ durchbrechen ANIYO KORE den grauen Alltag der industriellen Großstadt und singen über den Wunsch nach Freiheit, Menschlichkeit und die Liebe, die uns selbst in Momenten absoluter Hoffnungslosigkeit immer greifbar nah ist. www.aniyokore.de ANIYO KORE | Unslaved – YouTube ANIYO KORE | New Seed – YouTube ANIYO KORE | Sunset LIVE (from Inside your mind) – YouTube aniYo kore live @ Druckluft, Oberhausen 11.09.2020 – YouTube  

Call me Mary

Samstag | 11.9. | 18:40 Uhr Call me Mary sind beheimatet in der Dortmunder Nordstadt, genauer gesagt am Dortmunder Hafen. Ein schnörkelloser und manchmal rauer Stadtteil, geprägt von den ebenso schnörkellosen und rauen Leben der Menschen, die ihn bewohnen. Und irgendwo dort, zwischen dem stetigen Aufgeben und wieder anfangen, hat sich Call me Mary vor einigen Jahren zusammengefunden, um gleichsam kompromisslos wie direkt, musikalisch zu übersetzten, wie sich eine Ohrfeige fürs Herz anfühlen muss. Eine verzerrte Gitarre, ein wohldosiertes Schlagzeug und darüber eine Stimme, die durch Mark und Bein geht: Call me Mary hören sich an wie das wütende Kind von Billie Holiday und White Stripes – Das Genre des RiotGirlBlues war geboren. … on facebook