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Klanglicht Ensemble

Donnerstag | 9.9. | 21:00 Uhr | Erstaufführung! Samstag | 11.9. | 21:00 Uhr Am Eröffnungstag des visual sound outdoor festival wartet direkt eine Premiere auf das Publikum: „Human Interface II“. Licht, Musik, Geräusche, Objekte, Bildende Kunst und Handlung werden zu einem spannenden, akustischen Lichttheater verwoben. Hier ist Resonanz in unmittelbarer Wirkung zu erleben. Die Beziehung von Bild und Klang wird jeweils anders verhandelt. Der Klang kann das Bild ansteuern, oder umgekehrt – oder Licht und Klang können eine perfekte Synthese eingehen. Die verdichtete Performance ist eine ebenbürtige Mischung aus streng komponierten Passagen und freier Improvisation. Mit verblüffend schlichten Mitteln zelebriert das Klanglicht Ensemble die Erlebnisqualität des Analogen mit viel Freude am Experiment – voller Humor, Poesie und Verzauberung. Angelika Hoffmann (DO) – Produktion, Idee, Bühne, Licht, Schatten Florian Hartlieb (BO) – Live Elektronik, Musicperformance Kai Niggemann (K) – modularer Synthesizer, selbst gebaute Klangerzeuger Georg Dierks (DO) – Schlagwerk Moniek Smeets (Tilburg) – Blick von außen / Regie Dirk Lohmann (BO) – Technik, Bühnenlicht und -ton Dank an Thilo Schölpen (DD) und Uwe Möllhusen (B) für …

Christof Schläger

Donnerstag | 9.9. | 19:30 Uhr Freitag | 10.9. | 19:10 Uhr Der mehrfach preisgekrönte Künstler Christof Schläger, geboren 1958 in Beuthen, studierte zunächst Verfahrenstechnik und Bauingenieurswesen. Die ersten Klangperformances entstanden Anfang der 1980er Jahre, die erste Klangmaschine wurde 1984 in der Galerie Peinture Fresh, Paris, ausgestellt. Es folgten zahlreiche multimediale Aktionen, Konzerte und Festivals im In- und Ausland. Christof Schläger ist Initiator des Kunstwaldes auf dem früheren Zechengelände Teutoburgia in Herne. Dort und in Amstelveen (NL) lebt und arbeitet der freischaffende Künstler. Christof Schläger nennt seine Schöpfungen nicht Instrumente, sondern Maschinen. So sehen sie auch aus. Sie sind aus unverkleideten technischen, teils elektrischen Bauteilen konstruiert. Man erkennt Stahlrohre, Schläuche, grobe Federn, Klingeln, kleine Motoren und viele Kabel, die sich, sorgfältig gebündelt, wie Adern an den Maschinen entlang ziehen und sie mit Strom versorgen. Die originellen, vom Künstler entworfenen und aus unzähligen mechanisch-elektrischen Einzelelementen zusammengesetzten Objekte oder Instrumente, die er auch Geräusch-Gestalten [=Aural Shapes] nennt und damit auch ihre Individualität, ja Personifizierung zum Ausdruck bringt, werden von Strom angetrieben und von einem dafür ausgelegten und …