SA | 03.10.2026 | 20 Uhr
FDF TRIO – POSSIBILITY AND PREJUDICES FROM WITHIN A CUP
John Dikeman | Saxophone
Nicolas Field | Schlagzeug
Thomas Florin | Klavier
Nicolas Field (UK), John Dikeman (USA) und Thomas Florin (Schweiz) bilden das 2022 gegründete, energiegeladene und improvisationsfreudige Free-Jazz-Trio FDF.
Das Ensemble vereint drei profilierte Musiker der internationalen Improvisationsszene, die konsequent nach neuen Klangabenteuern suchen und das Unerwartete ins Zentrum ihres Spiels stellen. Im offenen, rein akustischen Format entfaltet sich eine Musik, die sowohl in der Fülle wirbelnder Klangtexturen als auch in präzise gezeichneten, komplexen rhythmischen Strukturen ihren Ausdruck findet – bis an die Extreme ausgereizt und dabei stets hochreaktiv.
Aus der freien Improvisation heraus entsteht ein intensiver musikalischer Prozess von großer Dynamik, getragen von Erfahrung, schneller Reaktionsfähigkeit und aufmerksamem gegenseitigem Zuhören. Besonders prägend ist dabei der Flügel: Thomas Florin setzt mit lyrischen wie auch perkussiv erweiterten Klaviergesten entscheidende Impulse für das sich im Moment ständig neu organisierende Zusammenspiel des Trios.
FDF ist international aktiv und arbeitete mit Gästen wie Akira Sakata, Tetuzi Akiyama und Jeb Bishop zusammen. Das Debütalbum „Drag It To The Bottom“ erschien 2023 im Rahmen einer Japan-Tournee. 2024 folgten eine US-Tour sowie das Album „Possibility and prejudices from within a cup“. (LP, Konnekt).
Eintritt: 20 € / 15 € | U 20 frei
AM FLÜGEL DER ZEIT
Experimentelle Konzertreihe mit Flügel
Mit der Konzertreihe Am Flügel der Zeit öffnet die Parzelle einen neuen Resonanzraum – im Laufe des Jahres mit mehreren Konzertveranstaltungen.
Ein Konzertflügel zieht ein – nicht als traditionelles Soloinstrument, sondern als zentraler Klangkörper in Band- und Ensembleprojekten.
Die eingeladenen Formationen stammen aus der internationalen und regionalen Szene für Free Jazz, improvisierte Musik und zeitgenössische Klangkunst. Die Pianist:innen erforschen den Flügel in all seinen Möglichkeiten: sie präparieren ihn, zupfen und dämpfen Saiten, spielen im Innenraum, nutzen stumm gedrückte Tasten und Pedale, verfremden Klänge elektronisch.
Im Zentrum steht das Miteinander und der offene Prozess. Jede Aufführung ist ein Experiment, in dem die Eigenarten des Flügels – von perkussiver Direktheit über harmonische Tiefe bis zu subtilen Resonanzen – in die kollektiven Klanglandschaften der Bands eingehen. So entstehen dynamische, vielschichtige Musikwelten, geprägt von Improvisation, Risiko und musikalischer Intuition.
„Am Flügel der Zeit“ lädt dazu ein, den Flügel neu zu hören – nicht als Solinstrument, sondern als offenes, interaktives Instrument im lebendigen Dialog eines Ensembles.
Gefördert vom Kulturbüro der Stadt Dortmund, Landschaftsverband Westfalen-Lippe, Musikfonds und Der Beauftragte der Bundesregierung für Kultur und Medien
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