Allgemein, Am Flügel der Zeit, Freejazz, Jazz, Klavier, Konzert

ANKER | COUDOUX | GOUBAND | ZOUBEK

SA | 19.09.2026 | 20 Uhr

ANKER | COUDOUX | GOUBAND | ZOUBEK

Lotte Anker – Tenor-, Sopransaxophon
Philip Zoubek – (präpariertes) Klavier, Synthesizer
Elisabeth Coudoux – Cello
Toma Goudand – Schlagzeug, Steine, Blätter

Philip Zoubek ist Pianist, Komponist und Klangforscher aus Österreich und lebt in Köln. Er zählt zu den prägenden Stimmen der europäischen Improvisations- und zeitgenössischen Musik und ist insbesondere für seinen innovativen Umgang mit präpariertem Klavier sowie für die Erforschung der Übergänge zwischen akustischem und elektronischem Klang bekannt.

Für dieses Konzert hat Zoubek ein außergewöhnliches Quartett zusammengestellt: die dänische Saxophonistin Lotte Anker, den französischen Perkussionisten Toma Gouband sowie die ebenfalls in Köln lebende Cellistin Elisabeth Coudoux. Vier markante Musiker:innenpersönlichkeiten treffen aufeinander — Künstler:innen, die über Jahre hinweg eigenständige Zugänge zu ihren Instrumenten und unverwechselbare künstlerische Handschriften entwickelt haben.

Ihre Musik bewegt sich zwischen Free Jazz, Neuer Musik, Reduktion und spontaner Komposition. Im Zentrum stehen dabei ein feines Gespür für Klang und Struktur sowie die gemeinsame Entwicklung musikalischer Formen im Moment des Spiels.

Ein Konzertabend im Spannungsfeld von Improvisation, Klangforschung und spontaner Formbildung.

Eintritt: 20 € / 15 € | U 20 frei

AM FLÜGEL DER ZEIT
Experimentelle Konzertreihe mit Flügel

Mit der Konzertreihe Am Flügel der Zeit öffnet die Parzelle einen neuen Resonanzraum – im Laufe des Jahres mit mehreren Konzertveranstaltungen.

Ein Konzertflügel zieht ein – nicht als traditionelles Soloinstrument, sondern als zentraler Klangkörper in Band- und Ensembleprojekten.

Die eingeladenen Formationen stammen aus der internationalen und regionalen Szene für Free Jazz, improvisierte Musik und zeitgenössische Klangkunst. Die Pianist:innen erforschen den Flügel in all seinen Möglichkeiten: sie präparieren ihn, zupfen und dämpfen Saiten, spielen im Innenraum, nutzen stumm gedrückte Tasten und Pedale, verfremden Klänge elektronisch.

Im Zentrum steht das Miteinander und der offene Prozess. Jede Aufführung ist ein Experiment, in dem die Eigenarten des Flügels – von perkussiver Direktheit über harmonische Tiefe bis zu subtilen Resonanzen – in die kollektiven Klanglandschaften der Bands eingehen. So entstehen dynamische, vielschichtige Musikwelten, geprägt von Improvisation, Risiko und musikalischer Intuition.

„Am Flügel der Zeit“ lädt dazu ein, den Flügel neu zu hören – nicht als Solinstrument, sondern als offenes, interaktives Instrument im lebendigen Dialog eines Ensembles.

Gefördert vom Kulturbüro der Stadt Dortmund, Landschaftsverband Westfalen-Lippe, Musikfonds und Der Beauftragte der Bundesregierung für Kultur und Medien

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