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WALLACE | VAZQUEZ | TRILLA

DO | 02.04.2026 | 20 Uhr

WALLACE | VAZQUEZ | TRILLA (USA/AR/ES)

Eli Wallace – Klavier
Pablo Vazquez – Kontrabass, E-Bass, Elektronik
Vasco Trilla – Schlagzeug

Musikalisch ist der Sound des Trios Wallace/Vazquez/Trilla geprägt von Spontaneität, Vielschichtigkeit und kollektiver Energie. Die Musiker navigieren zwischen komplexen rhythmischen Gefügen, eruptiven Klangflächen, lyrischen Melodien und feinen Zwischenräumen mit Obertönen.

Das Piano übernimmt dabei eine zentrale Rolle: mal perkussiv-treibend, mal klangmalerisch mit Clustern und Obertönen, dann wieder poetisch und melodisch – es vermittelt zwischen Energie und Stille, Struktur und Freiheit und fungiert als Impulsgeber und Resonanzkörper. Schlagzeug und Bass greifen diese Ideen auf, entwickeln sie weiter und schaffen gemeinsam eine Musik, die durch Gleichberechtigung, Offenheit und permanente Wandlung besticht.

Der Bandsound des Trios ist hierarchiefrei, beruht auf dem Vertrauen, dass jede Idee Ausgangspunkt für Neues sein kann. So entstehen Konzerte voller Dynamik, Überraschung und Tiefe, die Ensemble und Publikum in einen gemeinsamen musikalischen Fluss ziehen.

Eli Wallace (Brooklyn, NY) arbeitet mit freier Improvisation und präpariertem Klavier, Pablo Vázquez (Buenos Aires) konzertierte in Südamerika und Europa und veröffentlichte u. a. bei Discordian Records und Creative Sources. Nach ihrer ersten Begegnung 2023 in Buenos Aires tourten sie 2024 mit dem Schlagzeuger Marcelo von Schultz durch fünf Länder und nahmen in Berlin ihr Debütalbum Siesta auf, das 2025 bei 577 Records erschien. Für die aktuelle Tour wird das Duo von Vasco Trilla (Barcelona/Portugal) ergänzt – einem der profiliertesten Perkussionisten der europäischen Improvisationsszene, dessen imaginative, genreübergreifende Spielweise und kontinuierliche Erforschung der klanglichen Möglichkeiten des Schlagzeugs die gemeinsame musikalische Sprache konsequent erweitert.

Eintritt: 18 € / 12 € | U 20 frei

AM FLÜGEL DER ZEIT
Experimentelle Konzertreihe mit Flügel

Mit der Konzertreihe Am Flügel der Zeit öffnet die Parzelle einen neuen Resonanzraum – im Laufe des Jahres mit mehreren Konzertveranstaltungen.

Ein Konzertflügel zieht ein – nicht als traditionelles Soloinstrument, sondern als zentraler Klangkörper in Band- und Ensembleprojekten.

Die eingeladenen Formationen stammen aus der internationalen und regionalen Szene für Free Jazz, improvisierte Musik und zeitgenössische Klangkunst. Die Pianist:innen erforschen den Flügel in all seinen Möglichkeiten: sie präparieren ihn, zupfen und dämpfen Saiten, spielen im Innenraum, nutzen stumm gedrückte Tasten und Pedale, verfremden Klänge elektronisch.

Im Zentrum steht das Miteinander und der offene Prozess. Jede Aufführung ist ein Experiment, in dem die Eigenarten des Flügels – von perkussiver Direktheit über harmonische Tiefe bis zu subtilen Resonanzen – in die kollektiven Klanglandschaften der Bands eingehen. So entstehen dynamische, vielschichtige Musikwelten, geprägt von Improvisation, Risiko und musikalischer Intuition.

„Am Flügel der Zeit“ lädt dazu ein, den Flügel neu zu hören – nicht als Solinstrument, sondern als offenes, interaktives Instrument im lebendigen Dialog eines Ensembles.

Gefördert vom Kulturbüro der Stadt Dortmund, Landschaftsverband Westfalen-Lippe, Musikfonds und Der Beauftragte der Bundesregierung für Kultur und Medien

@musikfonds.de
@lwl_kultur
@kulturbuero.dortmund
@kulturort_depot_dortmund

 

 

SHEEN TRIO

FR | 20.03.2026 | 20:00 Uhr

SHEEN TRIO
Transitory
– Album Release Tour

Shabnam Parvaresh – Bassklarinette, Klarinette, FX
Ula Martyn-Ellis – E-Gitarre
Philipp Buck – Schlagzeug

Wie klingt Veränderung? Mit Transitory erschafft das Sheen Trio um Bassklarinettistin und Komponistin Shabnam Parvaresh dichte, atmosphärische Klanglandschaften zwischen Jazz, Krautrock, Free Jazz, Rock und experimentellen Texturen, durchzogen von Einflüssen aus dem Iran.

Die Musik bewegt sich im Spannungsfeld von Chaos und Stille und verwebt persönliche Erinnerungen mit globalen Umbrüchen. Atmosphärisch ungemein dicht, schwelgerisch und von betörender Sinnlichkeit wirkt sie wie ein mythisches Fortbewegungsmittel, das Zuhörer:innen in unbekannte Klangräume trägt.
 
Nach dem gefeierten Debütalbum Gozar (2023) erscheint Anfang 2026 das neue Werk Transitory bei Unit Records – ein Album voller erzählerischer Tiefe und improvisatorischer Freiheit.
 
Der Name Sheen Trio verweist auf den sechzehnten Buchstaben des persischen Alphabets – jenes „Sheen“, mit dem auch der Name der Bandleaderin beginnt. Shabnam Parvaresh’ musikalische Reise begann in Teheran, wo sie im Teheraner Symphonieorchester spielte. 2014 kam sie nach Deutschland, um Jazz-Klarinette zu studieren, und gründete fünf Jahre später das Sheen Trio als ein Klanggewebe, in dem sich all ihre musikalischen Einflüsse vereinen. Gemeinsam mit Ula Martyn-Ellis an der Gitarre und Philipp Buck am Schlagzeug entstehen experimentierfreudige Kompositionen, die einer musikalischen Migration gleichen: mal ruhig und kontemplativ, mal impulsiv und abenteuerlustig, stets auf der Suche nach neuen, noch unentdeckten Orten.
 
The Sheen Trio crafts an organically rich soundscape shaped by interwoven sensitivity.
(Martin Longley, JAZZ WISE)

Elektrisierender, experimenteller Jazz

(Rolf Thomas, JAZZthing)

Shabnam Parvaresh vereint Avantgarde, Romantik und Folk zu einem unverwechselbaren Sound
(Hans-Dieter Grünefeld, Sonic – sax & brass magazine)
 
Eintritt 15.- / 10.- ermäßigt, U 20 frei, Abendkasse

@kulturbuero.dortmund
@landesmusikrat_nrw
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@initiativemusik

EARSCRATCHER

DO | 26.02.2026 | 20:00 Uhr

EARSCRATCHER (USA, AT)
Dave Rempis – Alt-Saxophon
Elisabeth Harnik – Klavier
Fred Lonberg-Holm – Cello, Elektronik
Tim Daisy – Schlagzeug, Perkussion

Die Musik von Earscratcher besticht durch eine kraftvolle Eleganz: Sperrig und feinsinnig zugleich, vereint sie experimentelle Klangwelten mit improvisatorischer Freiheit. Wild pulsierende Rhythmen treffen auf zerklüftete Melodien, die sich immer wieder zu überraschender Harmonie verdichten. Wie eine akustische Expedition lotet Earscratcher die Grenzen zwischen Jazz, Noise und Avantgarde aus und kreiert ein musikalisches Erlebnis, das zugleich herausfordert und begeistert. So entstehen wirbelnde Klangspiralen, und manchmal findet man sich im Auge dieses Sturms wieder, eingehüllt in eine Woge geduldiger und zentrierter Ruhe.

Elisabeth Harniks erstaunliche Fähigkeit, dem Klavier unvorstellbare Klänge zu entlocken, harmoniert mit dem grenzenlosen Klanggenerator in den Alchemist Lonberg-Holms sein Cello verwandelt. Daisy wechselt logisch von Schwung und Drive zu Textur und Anschlag und bietet der Band so einen ähnlich weiten Horizont für ihre Erkundungen. Mit dieser pastoralen Weite im Sinn beschloss Rempis, sich selbst herauszufordern und sein Repertoire für diese Tour auf sein erstes Horn – das Altsaxophon – zu beschränken, inspiriert von Cecil Taylor und Jimmy Lyons.

Gegründet 2019, vereint das transatlantische Quartett Elisabeth Harnik (Wien) mit langjährigen Chicagoer Weggefährten, die sie beim Umbrella Music Festival 2008 kennengelernt hatte. Ursprünglich geplant für Harniks 50. Geburtstag, erlebte die Band Verzögerungen bei Tourneen – bis schließlich 2022 die erste Tournee stattfinden konnte. Das zweite Album Otoliths, aufgenommen im Dezember 2024 in den USA, erschien im Herbst 2025.

In Dortmund startet die aktuelle Europatournee des Ensembles.

Eintritt: 20.- / 15.- ermäßigt / U20 Eintritt frei, Abendkasse

 

AM FLÜGEL DER ZEIT
Experimentelle Konzertreihe mit Flügel

Mit der Konzertreihe Am Flügel der Zeit öffnet die Parzelle einen neuen Resonanzraum – im Laufe des Jahres mit mehreren Konzertveranstaltungen.

Ein Konzertflügel zieht ein – nicht als traditionelles Soloinstrument, sondern als zentraler Klangkörper in Band- und Ensembleprojekten.

Die eingeladenen Formationen stammen aus der internationalen und regionalen Szene für Free Jazz, improvisierte Musik und zeitgenössische Klangkunst. Die Pianist:innen erforschen den Flügel in all seinen Möglichkeiten: sie präparieren ihn, zupfen und dämpfen Saiten, spielen im Innenraum, nutzen stumm gedrückte Tasten und Pedale, verfremden Klänge elektronisch.

Im Zentrum steht das Miteinander und der offene Prozess. Jede Aufführung ist ein Experiment, in dem die Eigenarten des Flügels – von perkussiver Direktheit über harmonische Tiefe bis zu subtilen Resonanzen – in die kollektiven Klanglandschaften der Bands eingehen. So entstehen dynamische, vielschichtige Musikwelten, geprägt von Improvisation, Risiko und musikalischer Intuition.

„Am Flügel der Zeit“ lädt dazu ein, den Flügel neu zu hören – nicht als Solinstrument, sondern als offenes, interaktives Instrument im lebendigen Dialog eines Ensembles.

Gefördert vom Kulturbüro der Stadt Dortmund, Landschaftsverband Westfalen-Lippe, Musikfonds und Der Beauftragte der Bundesregierung für Kultur und Medien

INSTA:
@daverempis
@elisabethharnik
@lonbergholm_record_registry
@timothymark1976
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@lwl_kultur
@kulturbuero.dortmund
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JOOKLO & AMADOU & WITTBRODT

SA | 07.02.2026 | 20:00 Uhr

JOOKLO (ITA) feat Farida Amadou (B) & Emily Wittbrodt

Virginia Genta – s
David Vanzan – dr
Farida Amadou – eb
Emily Wittbrodt – c

JOOKLO ist das Free-Funk-Projekt der italienischen Musiker:innen Virginia Genta und David Vanzan In NRW machten sie spätestens beim Moers-Festival 2024 und als improviser in residence auf sich aufmerksam. Ihre Musik lässt Groove und wilde Wut freien Lauf und wechselt von Moment zu Moment zwischen Liedformen und psychedelischen Wolken der Abstraktion.

In dieser Besetzung treffen JOOKLO, Farida Amadou und Emily Wittbrodt erneut aufeinander, um ihre bereits bestehende Zusammenarbeit weiter zu vertiefen. Hier verdichten sich spontane Komposition, brachiale Klangwelten, Groove und psychedelische Abstraktion – unmittelbar, ungefiltert und mit voller Energie.

Die belgische E-Bassistin Farida Amadou nutzt ihr Instrument als frei interpretierbare Soundquelle. Mit Effektpedalen entstehen introvertierte bis brachiale Klangwelten, durchzogen von der Power ihrer Vergangenheit in der Punkband Cocaine Piss. Nach dieser Zeit konzentrierte sie sich auf Solo-Improvisation und Zusammenarbeit mit Musiker:innen wie Steve Noble, Thurston Moore oder Peter Brötzmann.

Emily Wittbrodt studierte klassisches Cello und Jazzimprovisation in Essen, Düsseldorf, Helsinki, Florenz und Köln. Ihr Schwerpunkt liegt auf Improvisation und ästhetisch übergreifender Zusammenarbeit. Sie ist aktiv in Ensembles wie der Bigband The Dorf, der Drone-Band Müde, dem Duo Ludwig Wittbrodt, dem Avantgarde-Folk-Quartett Hilde und dem Duo DIALOG und komponierte für Tanz- und Theaterproduktionen im In- und Ausland.

Eintritt frei! | Hutkonzert

Der Parzelle Verein wird gefördert vom Kulturbüro der Stadt Dortmund, der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien und der Initiative Musik, ermöglicht durch „Applaus”, „Spielstätten-Programm Prämie NRW” und den Spielstätten-Förderpreis „Dortmund Live” 2025.

#virginiagenta
#davidvanzan

@___fariiiiiiiida
@emily_wittbrodt
@kulturbuero.dortmund
@landesmusikrat_nrw
@kulturort_depot_dortmund
@initiativemusik

 

FELIX NUSSBAUMER | ST NRW 76

FR | 06.02.2026 | 20:00 Uhr

Soundtrips NRW 76
FELIX NUSSBAUMER (CH)

Felix Nussbaumer – sax, live-elec
Gäste aus NRW:
Philip Zoubek – p
Luzie Micha – t
 
Felix Nussbaumer ist Saxophonist und sieht das Musikmachen als Recherche. Ihn beschäftigen Blasinstrumente, die übersehenen und ungewollten Beiprodukte ihrer Entstehung, ihre Geschichte, ihre Körperlichkeit, ihr Eigenleben. Und das Hören als verbindendes Element.
 
Sein früher Werdegang ist scheinbar unzusammenhängend: der Punk, der Freejazz, die Musikkappelle, der Bauernhof, das Mehrfamilienhaus, die weiten Apfelwiesen, die Zugehörigkeit zu einer sprachlichen Minderheit in einer Grenzregion, die alten familiäre Traumata von zwei europäischen Diktaturen, das Versprechen der Digitalisierung.

Heute beschäftigt sich Nussbaumer mit den ungewöhnlichen Dingen, die sein Saxophon beinhaltet und anzieht, durch das Improvisieren, Schreiben und Bauen von Instrumenten. Neben Mikrofonen, Lautsprechern und Schaltkreisen spielte er in den vergangenen Jahren vermehrt mit bearbeiteten Blechblasinstrumenten, wie einer selbstgebauten Sechsventil-Trompete oder sogenannten Saxhörnern, für die er jeweils selbst saxophonartige Mundstücke anfertigte.

Viele seiner Arbeiten entstehen aus engen und langfristigen Zusammenarbeiten mit anderen Musiker:innen und Ensembles, darunter Noah Punkt und Niklaus Mäder (OUU!D), Aya Masui und Nelly Jüsten (nowhere, OK), Florian Walter, Kevin Sommer, Silke Strahl, Léa Legros Pontal, Fridolin Krön, Ensemble Mondrian, Ensemble Latenz, soyuz21 und Ensemble TaG. Viele dieser Arbeiten sind digital dokumentiert oder als Tonträger erhältlich.

Felix Nussbaumer lebt und wirkt in Luzern. Seit 2024 betreibt er das non-profit Label «ZOK Records» mit Florian Walter.
 
Während im ersten Teil jedes Konzertes Felix Nussbaumer seine eigene, entwickelte Musik spielt, triff er in der zweiten Konzerthälfte auf Improvisator:innen aus NRW: den Pianisten Philip Zoubek aus Köln und die Trompeterin Luzie Micha aus Essen. Gemeinsam stellen sie die vermeintliche Unvorhersehbarkeit der Improvisation auf die Probe: Spannende Begegungen jenseits ästhetischer Eingrenzungen. Einfach neue Musik.
 
Eintritt: 15.- / 10.- ermäßigt / U20 Eintritt frei, Abendkasse
 
Instagram:

@felixnussbaumer
@luzie_micha
@philipzoubek
@kulturbuero.dortmund
@landesmusikrat_nrw
@kulturort_depot_dortmund

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Grafik: Gerd Schmedes (unorte.de), insta:@polluxzebulon

Die ST NRW werden gefördert durch: Kulturbüro der Stadt Dortmund, NRW Kultursekretariat Wuppertal / Der Parzelle Verein wird gefördert durch: Der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien und der Initiative Musik, ermöglicht durch „Applaus”, „Spielstätten-Programm Prämie NRW” und den Spielstätten-Förderpreis „Dortmund Live” 2025.

 

DŽUKLJEV | VICENTE | TRILLA

SA | 24.01.26 | 20:00 UHR

DŽUKLJEV / VICENTE / TRILLA (SRB, PT, ES)
 
Marina Džukljev – Piano
Luis Vicente – Trompete
Vasco Trilla – Percussion
 
Am Flügel der Zeit – Experimentelle Konzertreihe mit Flügel
Der Parzelle Verein e.V. veranstaltet 2026 in der Parzelle im Depot die Konzertreihe „Am Flügel der Zeit – Experimentelle Konzertreihe mit Flügel“. Fünf Konzerte präsentieren internationale und regionale Pianist:innen in Bandprojekten aus Free Jazz, improvisierter Musik und zeitgenössischer Klangkunst. Zwei Dortmunder Projekte sollen über eine öffentliche Ausschreibung ausgewählt werden.
 
Die Reihe stellt den Flügel in den Mittelpunkt: Präparationen, Zupfen und Dämpfen der Saiten, stumm gedrückte Tasten, Pedalspiel, Innenraumtechniken und elektroakustische Effekte verwandeln ihn in ein Instrument von orchestraler Fülle, perkussiver Direktheit, harmonischer Tiefe und subtilen Resonanzen. So entstehen Räume für radikale Experimente und der Dialog zwischen internationaler Avantgarde und lokaler Szene wird ermöglicht.
 
Zum Auftakt ist ein außergewöhnliches Trio aus Portugal, Spanien und Serbien zu erleben, das drei unverwechselbare Stimmen vereint:
Marina Džukljev (Klavier, Serbien) verbindet freie Improvisation, klassische und zeitgenössische Musik mit erweiterten Spieltechniken, Experimentalismus, Free Jazz und Abstraktion.
Luís Vicente (Saxophon, Portugal) zählt zu den bekanntesten portugiesischen Musiker:innen im Bereich Jazz und improvisierter Musik, wirkt in zahlreichen Ensembles und leitet eigene Projekte.
Vasco Trilla (Percussion, Portugal/Barcelona) ist vielseitiger Perkussionist mit über 100 Veröffentlichungen, u. a. mit Jamaaladeen Tacuma, Bob Moses und Susana Santos Silva.

Das Trio erschafft spontane, einmalige Performances, bei denen Klang über konventionelle Strukturen hinauswächst und sich zu einem rohen, kollektiven Ausdruck verdichtet. Ihr Spiel erweitert kontinuierlich die Grenzen von Klang, Textur und Zusammenspiel. Mit jahrzehntelanger Erfahrung in experimenteller Musik, freier Improvisation und elektroakustischen Praktiken entwickelt das Trio im Zusammenspiel eine gemeinsame Sprache, geprägt von Spontaneität, aufmerksamem Zuhören und klanglichem Risiko.

Eintritt: 18.- / 12.- ermäßigt / U20 Eintritt frei, Abendkasse

AM FLÜGEL DER ZEIT
Experimentelle Konzertreihe mit Flügel

Mit der Konzertreihe Am Flügel der Zeit öffnet die Parzelle einen neuen Resonanzraum – im Laufe des Jahres mit mehreren Konzertveranstaltungen.

Ein Konzertflügel zieht ein – nicht als traditionelles Soloinstrument, sondern als zentraler Klangkörper in Band- und Ensembleprojekten.

Die eingeladenen Formationen stammen aus der internationalen und regionalen Szene für Free Jazz, improvisierte Musik und zeitgenössische Klangkunst. Die Pianist:innen erforschen den Flügel in all seinen Möglichkeiten: sie präparieren ihn, zupfen und dämpfen Saiten, spielen im Innenraum, nutzen stumm gedrückte Tasten und Pedale, verfremden Klänge elektronisch.

Im Zentrum steht das Miteinander und der offene Prozess. Jede Aufführung ist ein Experiment, in dem die Eigenarten des Flügels – von perkussiver Direktheit über harmonische Tiefe bis zu subtilen Resonanzen – in die kollektiven Klanglandschaften der Bands eingehen. So entstehen dynamische, vielschichtige Musikwelten, geprägt von Improvisation, Risiko und musikalischer Intuition.

„Am Flügel der Zeit“ lädt dazu ein, den Flügel neu zu hören – nicht als Solinstrument, sondern als offenes, interaktives Instrument im lebendigen Dialog eines Ensembles.

Gefördert vom Kulturbüro der Stadt Dortmund, Landschaftsverband Westfalen-Lippe, Musikfonds und Der Beauftragte der Bundesregierung für Kultur und Medien
 
@marina_dzukljev
@luis_f_vicente
@vasco_trillapercussion
@musikfonds.de
@lwl_kultur
@kulturbuero.dortmund
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PETZOLD | KÜVERS | HIRT

MI | 07.01.2026 | 20:00 UHR

PETZOLD | KÜVERS | HIRT :
W E I T E R B A U E N 
 
Dietrich Petzhold | Violine, Tenorvioline & bowed metal
Klaus Kürvers | Kontrabass
Erhard Hirt | Gitarre & Electronik
 
Ein ungewöhnliches Streichtrio, das sich den üblichen Klanggewohnheiten und einengenden Festlegungen auf spielfreudige und originelle Weise entzieht.
Erhard Hirt gilt als einer der überzeugendsten „elektronischen“ Gitarristen der letzten 40 Jahre. Klaus Kürvers gehört zu den Pionieren des Free-Jazz in Deutschland, noch bevor dieser in den Medien erwähnt wurde. Der Geiger Dietrich Petzold war in dem Streichquartett dis/con/sent mit Ernesto Rodrigues, Guilherme Rodrigues und Matthias Bauer zu hören, einer soliden Referenz unter den improvisierten Streichquartetten oder -trios, deren Qualität der des String Trios aus Zürich, des Stellari Quartetts, des Iridium Quartetts oder der Kanadier des Quatuor d’Occasion mit Malcolm Goldstein ähnelt.
 
Die Vielfalt der Klangquellen und die unterschiedlichen musikalischen Absichten der einzelnen Musiker kreuzen und durchdringen sich in einer schönen Verrücktheit, faszinierenden heuristischen Drifts und unwahrscheinlichen Interaktionen. (J. M. Van Schouwburg)
 
Eintritt: 15.- / 10.- ermäßigt / U20 Eintritt frei, Abendkasse
Der Parzelle Verein wird gefördert vom Kulturbüro der Stadt Dortmund, der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien und der Initiative Musik, ermöglicht durch „Applaus”, „Spielstätten-Programm Prämie NRW” und den Spielstätten-Förderpreis „Dortmund Live” 2025.

@kulturbuero.dortmund
@landesmusikrat_nrw

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Frohes neues Jahr 2026!

Wir wünschen euch ein glückliches, gesundes und inspirierendes neues Jahr – voller Musik, offener Ohren und Raum für bereichernde Begegnungen.
 
Danke an euch als Publikum: fürs Dabeisein, fürs Zuhören und dafür, dass ihr euch immer wieder auf Free Jazz, improvisierte Musik und experimentelle Soundperformances einlasst.


Danke an euch Musiker:innen: für euren Mut zu neuen Klängen, für intensive, berührende Konzerte und dafür, dass ihr immer wieder neue Klangräume eröffnet.

Danke auch an unsere Fotografinnen und Redakteur:innen:
für eure künstlerische und fachliche Unterstützung, die Momente, Klänge und Geschichten der Parzelle festhält und sichtbar macht.
 
Ihr alle macht die Parzelle im Depot zu diesem besonderen Ort.
 
Wir freuen uns sehr auf viele gemeinsame Konzerte, Soundperformances und kreative Begegnungen im Jahr 2026.

Herzlich 
euer Team vom Parzelle Verein e. V.
 
Danke für die Fotos an Gerd Schmedes (Evi Filippou & Jasper Stadhouders) mit Spinifex Maxximus am 27.11.25.

Der Parzelle Verein wird gefördert vom Kulturbüro der Stadt Dortmund, der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien und der Initiative Musik, ermöglicht durch „Applaus”, „Spielstätten-Programm Prämie NRW” und den Spielstätten-Förderpreis „Dortmund Live” 2025.

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STADT | LAND | BUND !

Dreiklang der Auszeichnungen für die Parzelle im Depot

Nach dem vom Kulturbüro der Stadt Dortmund verliehenen Dortmund Live-Förderpreis 2025 und dem auf Bundesebene vergebenen APPLAUS-Award für „Beste kleine Spielstätten und Konzertreihen“ wurde die Parzelle im Depot nun auch auf Landesebene erneut ausgezeichnet: mit der Spielstättenprogrammprämie NRW 2025/26.

NRW-Kulturministerin Ina Brandes überreichte die Urkunde im Kölner Loft an Angelika Hoffmann, künstlerische Leiterin des Parzelle Verein e.V.. Mit der Prämie in Höhe von 6.000 Euro können weitere Auftrittsmöglichkeiten für Musiker:innen und Bandprojekte geschaffen werden – insbesondere im Bereich improvisierter Musik, Free Jazz und experimenteller Soundperformances.

Der Dreiklang dieser Auszeichnungen erfüllt uns mit großem Stolz. Er ist eine wertvolle Anerkennung unseres überwiegend ehrenamtlichen Engagements für die freie Musikszene.

Unser Dank gilt dem Ministerium für Kultur und Wissenschaft des Landes Nordrhein-Westfalen sowie dem Landesmusikrat NRW für die Verleihung der Spielstättenprogrammprämie. Ebenso danken wir unserem treuen Publikum, dessen Interesse, Neugier und langjährige Verbundenheit unsere Arbeit erst möglich machen.

Mit der Spielstättenprogrammprämie zeichnen das Ministerium für Kultur und Wissenschaft des Landes Nordrhein-Westfalen und der Landesmusikrat NRW seit 2009 kleine und mittlere Bühnen für Jazz- und Popmusik aus. Prämiert werden Spielstätten, die Musiker:innen regelmäßige Auftrittsmöglichkeiten bieten und den musikalischen Nachwuchs fördern.

(Fotos: Thomas Ahrendt)

@kulturbuero.dortmund
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WIR FEIERN UNSEREN FLÜGEL!

Wir feiern unseren Flügel! 

Unser besonderer Dank gilt Hans Schreiber vom Archiv für populäre Musik im Ruhrgebiet e.V., der uns dieses besondere Instrument als Dauerleihgabe zur Verfügung stellt.

Der Klavierbauer Uwe Hoffmann bringt den Flügel mit großem Fachwissen und warmherzigem Engagement in Bestform. Ein herzlicher Dank geht ebenfalls an die kräftigen Jungs von Piano Mobil, die mit vollem Körpereinsatz zwei steile Treppen gemeistert und den Flügel sicher in die Parzelle gebracht haben.

Ebenso danken wir den vielen privaten Spender:innen sowie der Bezirksvertretung Innenstadt-Nord. Durch ihre Unterstützung konnten wir sowohl die Klaviertransportrollen als auch den Umzug des Instruments in die Parzelle realisieren.

Ankündigung

Wir freuen uns außerordentlich, unseren neuen Flügel mit einem hochkarätig besetzten ersten Konzert einzuweihen.

FR | 19.12.2025 | 20:00 Uhr

KUGEL-GLOD-RAMOND & G.L.i.T.S.

Klaus Kugel – Schlagzeug
Christian Ramond – Kontrabass
Roby Glod – Saxofone
Peter Vandenberghe – Flügel
Bart Maris – Trompete

Eintritt frei! | Hutkonzert

Wir laden herzlich ein, dieses besondere Konzert und den Klang des neuen Flügels gemeinsam mit uns zu feiern!