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Wir sagen danke!

Das visual sound outdoor festival 2021 ist zu Ende – es bleiben viele schöne Erinnerungen, Momente und jede Menge Inspiration für die nächste Ausgabe!

Doch bevor wir uns in neue Planungen stürzen, gilt es erst einmal DANKE zu sagen: Für die intensiven Begegnungen, die außergewöhnlichen Konzerte und wundervollen Performances, die uns immer noch begeistern und nachhaltig beeindruckt haben.

Wer mit uns noch einmal in Erinnerungen schwelgen möchte, sollte in den nächsten Tagen hin und wieder hier vorbeischauen – es gibt jede Menge Fotos, die wir nach und nach hier einstellen wollen.

Unser herzlicher Dank gilt allen Besucher*innen, den Bands und Künstler*innen, die die Bühnen gerockt haben, dem Festivalteam und den Vereinsmitgliedern, den Volunteers und Helfer*innen, die so fleißig mit angepackt haben, den Women of Hope für die köstliche Bewirtung, all unseren Förderern und Sponsoren, ohne die solch ein Festival nicht möglich wäre und nicht zuletzt auch den Nachbar*innen und der Hubschrauber-Crew, die – im wahrsten Sinne des Wortes – vorbeigeflogen kamen und damit Teil dieses unvergesslichen Kunstgenusses und Erlebnisses geworden sind.

Um es nochmal ein wenig genauer zu machen:

DANKE AN

– DIE BETEILIGEN KÜNSTLER*INNEN UND GRUPPEN:
Christof Schläger
Klanglicht Ensemble
Lily Havoc
Vandermark / Muche / Lehn / Blume
Kevin Shea & Matt Mottel
Music of Hope
Call me Mary
Florian Walter & Li Kemme
Winnie Luzie Burz
Klare/Maris/de Joode/Vatcher
Eisold/Camatta und
Aniyo Kore

… siehe auch unten auf dieser Seite! …

– DAS FESTIVAL-TEAM VSOF 2021
Angelika Hoffmann – Künstlerische Leitung | Produktion | Parzelle im Depot
Anke Meyer – Programmberatung | Mitkuratierung | Performance
Georg Dierks – Programmberatung | Mitkuratierung | Sound

Gerd Schmedes – Medienarbeit | Fotografik- und Webdesign
Kathrin Rittgasser – Öffentlichkeitsarbeit, Social Media, Ticketing
André Symann – Fotografie
Ulrich Baringhorst – Videoproduktion
Dirk Lohmann – Veranstaltungstechnik | Sicherheitskonzept „Corona-Schutzstandarts | Bühne, Veranstaltung & Security
Romano Granderath – Tontechnik
Eduardo Borges | Abdul – hand
 Helfer*innen
Martina David und Elmar Brückner – mit allen Mitwirkenden aus den Reihen der ruhrVolunteers e.V.
Gabi Blenker – Facility Management
Erik Kunath – Nachtwachen
Christine Klompfass – Aufbau
Erwin Hafner – Verteilung
Anke Baumhoff, Werner Weber, Kristijana Cuk – Kasse
Rahaf Rihaui und Sabah Shbat – Catering
Dalal Samara und Tanja Paschke – Entwicklung Catering

Das visual sound outdoor festival 2021 wurde gefördert von:

Kulturbüro der Stadt Dortmund
Bezirksvertretung Innenstadt-Nord
anne-fischer-stiftung
Sparkasse Dortmund
NRW
KULTURsekretariat Wuppertal

Kooperationspartner waren:
Kulturort Depot e.V.
Grünbau GmbH
Train of Hope e.V. &
music-bridge.com

Wir sind das Festival mit den zwei Fotografen
(Keine Konkurenten sondern liebe Kollegen …  ja … so etwas gibt es auch!!)
Wenn ihr die Fotos größer sehen wollt – einfach auf die Bildershow klicken!

Hier die Fotos von André Symann | sieben48.de

… und hier die Fotos von Gerd Schmedes | unorte.de

 

Save the Date! 09. – 12. 09. 2021

visual sound outdoor festival
09. – 12. 09. 2021 – Außengelände des Kulturortes Depot in der Dortmunder Nordstadt

Liebe Kulturinteressierte, liebes Publikum!

Gemeinsam Kultur erleben – in Zeiten von Corona lässt sich das momentan am besten unter freiem Himmel tun. Die Parzelle – der im Depot ansässige Verein für interdisziplinäre Kulturprojekte e.V. – bietet mit der zweiten Ausgabe des visual sound outdoor festivals eine wunderbare Gelegenheit dazu: Vom 9. bis zum 12. September verwandeln zahlreiche Künstler*innen aus unterschiedlichsten Sparten und verschiedensten Nationen den Hof des Kulturortes Depot in ein pulsierendes Labor für neue Veranstaltungsformate.

Visual sound – das sind visuelle und animierte Theaterformen, die mit Musik und Klangkunst in spannende Wechselbeziehungen gesetzt werden. Jazz, Rock ’n‘ Roll, Glam-Grunk, Industrial und Ambient Noise geben sich ein Stelldichein mit Licht- und Schattentheater, Objektperformances, Bildender Kunst, Geräuschgestalten und emotionalem Rock. Ein Rendezvous für alle Sinne!

Ob aus Dortmund, NRW, Deutschland oder den USA, Großbritannien und den Niederlanden – das Line-Up verspricht eine hochkarätige Mischung aus regionaler Kulturszene, einer gehörigen Portion Internationalität und jeder Menge multikultureller Power, die sich nicht in Schubladen stecken lässt. Auch für das leibliche Wohl ist an den Festivaltagen bestens gesorgt: Die Women of Hope laden zu einer kulinarischen Reise ein und bieten eine Vielzahl vegetarischer und veganer Speisen an.

Auf der Internetseite www.parzelledortmund.de gibt es alle Infos zum Programm und auch die Möglichkeit, sich online eines der begehrten Tickets zu sichern. Die Karten können entweder für einzelne Festivaltage oder den gesamten Festivalzeitraum gebucht werden.

Preise:
Donnerstag: 15 Euro (regulär) / 8 Euro (ermäßigt)
Freitag/Samstag/Sonntag: jeweils 20 Euro (regulär) / 12 Euro (ermäßigt)
Festivalticket für alle Tage: 50 Euro (regulär) / 30 Euro (ermäßigt).
Alle Tickets zzgl. Vorverkaufsgebühr.
Direkter Link zum Online-Shop bei Ticketpay

Corona Hinweis: Um für alle ein sicheres Kulturerlebnis zu garantieren, ist für den Besuch des visual sound outdoor festivals der 3G Nachweis erforderlich (geimpft, genesen, getestet). Ein mobiler Teststand steht für die Besucher*innen vor Ort am Depot bereit!

Kontakt für Rückfragen:

Angelika Hoffmann,
Vorständin
parzelle dortmund – Verein für interdsiziplinäre Kulturprojekte e.V.
c/o Parzelle im Depot
Immermannstraße 29
44147 Dortmund
Tel. 0231 88 22 001

E-Mail: info@parzelledortmund.de
WEB: www.parzelledortmund.de
Instagram & Facebook: parzelledortmund

Gefördert von:

Kulturbüro der Stadt Dortmund
Bezirksvertretung Innenstadt-Nord
anne-fischer-stiftung
Sparkasse Dortmund
NRW KULTURsekretariat Wuppertal

Kooperationspartner:

Kulturort Depot e.V.
Grünbau GmbH
Train of Hope e.V. & music-bridge.com

Dank an Ruhr-Jazzfestival im Kunstmuseum Bochum – 24. – 26.9.2021

Eisold/Camatta • Luxus Fluxus

Sonntag | 12.9. | 19:20 Uhr

Achtung Programmänderung:
Ampersand aus GB musste Corona-bedingt leider kurzfristig absagen.
Zu unserer großen Freude, erleben wir an dieser Stelle die FANTASTISCHEN: Eisold/Camatta • Luxus Fluxus

Als eilends zusammengetrommeltes, zweiköpfiges Einsatzkommando erheben die beiden die haltlose Behauptung, daß in jedem Ding, in jedem Objet Trouvé, in jedem Einkaufswagen eine Musik wohnt.
Man muß sie nur herausschlagen.
Eine schlagbasierte Akzentperformance für Perkussion, Objekte und Elektronische Flächenversiegelung.

Die Presse schreibt:
„Eine hohe Schrottinzidenz schleudert die Viren hagelig und rappelig über sämtliche Bleche. Mit klingeligem Klimbim, tockenden und kaskadierenden Ansteckungsketten, querspielerischem Klingklang, fluktuierenden Elektropixeln, rühriger Streuung, schnurrigen Federstrichen, pochenden Repetitionen, launigem Humpel-Groove, kalkulierter Aleatorik, dongender Pointierung. Pi mal Daumen ergibt das 2 x 7 + 1 Tupfen pro 25 cm2 Leopard.“
(Rigobert Dittmann)

Peter Eisold – Schlagwerk/Jedes Ding

Simon Camatta – Schlagwerk/Jedes Ding

 

„1000“ – Steve Swell Recovery Project

Sonntag | 12.9. | 18:00 Uhr

ACHTUNG PROGRAMMÄNDERUNG! ->

Bart Maris, Jan Klare, Wilbert de Joode und Michael Vatcher gründeten 2004 die Band 1000, in ihrer Besetzung an das legendäre Ornette Coleman Quartett angelehnt, und spielten von Beginn an Kompositionen, die eigentlich für Improvisationsmusik ungeeignet waren – Stücke zB von Wagner, Bach, Bennett oder Monteverdi – so etablierten sie durch spektakuläre Interpretationen dieses Materials schon früh einen unverkennbaren Stil.

Die Art und Weise wie 1000 improvisierend und adhoc Form gestaltete, beeindruckte von Anfang die Kritiker. („consistently interesting quartet that keeps evolving and getting better with each release.“ Bruce Lee Gallanter, Downtown Music Gallery). Im Laufe der Jahre erlernte 1000 einen beinah telepathischen Umgang – eine intuitive Sprache, die fließend Textur mit Energie und Subtilität balanciert.

Bart Maris – trumpet
Jan Klare – reeds
Wilbert de Joode – bass
Michael Vatcher – drums

Jan Klare – reeds
Steve Swell – trombone
Wilbert de Joode – bass
Michael Vatcher – drums

umlandrecords.bandcamp.com
janklare.de

Li Kemme & Florian Walter-> HEART – That I Might Never Fail To Listen To You

Samstag | 11.9. | 19:45 Uhr

Herzen sind organische, von einem Hohlmuskel umschlossene Reaktionsräume, durchlässig verwurzelte Denkmäler in uns. Sie umfassen und sind umfasst. Denn Herzen sind die Erfahrung vom sich wiederholenden Aufbegehren und Gehenlassen.
In der musikalischen Jamsession-Performance „HEART- That I Might Never Fail To Listen To You“ begegnen sich das Saxophon von Florian Walter und die 14 Kilo schwere, 25-fache Vergrößerung eines Herzens von und mit Li Kemme.
Eine Kollaboration aus Klang und Objekt, Bewegung und Material und das Spiel mit dem permanent Impermanenten, dem Rauspumpen und Aufnehmen – dem in der Welt sein eben.

Li Kemme – Objektperformance, Choreographie, Bau
Florian Walter – Saxophon

Li Kemme bei youtube
Li Kemme im Netz
Florian Walter im Netz

Klanglicht Ensemble

Donnerstag | 9.9. | 21:00 Uhr | Erstaufführung!
Samstag | 11.9. | 21:00 Uhr

Am Eröffnungstag des visual sound outdoor festival wartet direkt eine Premiere auf das Publikum: „Human Interface II“. Licht, Musik, Geräusche, Objekte, Bildende Kunst und Handlung werden zu einem spannenden, akustischen Lichttheater verwoben. Hier ist Resonanz in unmittelbarer Wirkung zu erleben. Die Beziehung von Bild und Klang wird jeweils anders verhandelt. Der Klang kann das Bild ansteuern, oder umgekehrt – oder Licht und Klang können eine perfekte Synthese eingehen. Die verdichtete Performance ist eine ebenbürtige Mischung aus streng komponierten Passagen und freier Improvisation. Mit verblüffend schlichten Mitteln zelebriert das Klanglicht Ensemble die Erlebnisqualität des Analogen mit viel Freude am Experiment – voller Humor, Poesie und Verzauberung.

Angelika Hoffmann (DO) – Produktion, Idee, Bühne, Licht, Schatten
Florian Hartlieb (BO) – Live Elektronik, Musicperformance
Kai Niggemann (K) – modularer Synthesizer, selbst gebaute Klangerzeuger
Georg Dierks (DO) – Schlagwerk
Moniek Smeets (Tilburg) – Blick von außen / Regie
Dirk Lohmann (BO) – Technik, Bühnenlicht und -ton

Dank an Thilo Schölpen (DD) und Uwe Möllhusen (B) für die Mitarbeit bei der Entwicklung

gefördert durch:
Kulturbüro Stadt Dortmund
Ministerium für Kultur und Wissenschaft des Landes NRW
NRW Landesbüro Freie darstellende Künste

www.licht-schatten-projekte.de
www.florian-hartlieb.de
www.kainiggemann.com

Kevin Shea & Matt Mottel

Freitag | 10.9. | 21:00 Uhr

Wir freuen uns, die Improviser in residence des mœrs festival 2021 in Dortmund zu Gast zu haben.
Die New Yorker Mottel und Shea sind höchst fantasievolle, interdisziplinär arbeitende Künstler, deren politische und gesellschaftliche Implikationen weit über das Musikalische hinausgehen. Für ihr Residence-Jahr in Moers und Umland haben sie einiges mitgebracht: Sie wollen der Geschichte des deutschen Free Jazz nachspüren, der seit den 1960er Jahren zahlreiche Verbindungen in die USA aufgebaut hat.
Der Name ihrer Formation „Talibam!“ ging übrigens auf eine Überschrift in einer New Yorker Zeitung zurück, die versucht hat, das Bombardement der Amerikaner in Afghanistan heroisch zu verbrämen, einen Angriff, den die beiden Künstler aufs Schärfste verurteilen.

Kevin Shea – drums
Matt Motell – keyboard

in Kooperation mit Moers Festival


Ermöglicht wird dem moers festival 2021 die Einrichtung des Improviser in Residence durch die Kunststiftung NRW.

Music of Hope

Samstag | 11.9. | 18:00 Uhr

Bei dem Projekt „Music of Hope“ handelt es sich um Community-basierte Musiktherapie für junge Menschen mit Fluchterfahrung. Die Musik-Stücke werden von den Gruppen-Mitgliedern selbst ausgewählt und demokratisch abgestimmt. Es gibt außerdem auch Raum für eigene Texte, Improvisation und das Üben sozialer Kompetenzen. Die favorisierten Musikstücke werden erprobt und bei Auftritten präsentiert, die das Team gerne auch gemeinsam organisiert.
Ziel des Projekts ist es, Menschen aus diversen Kontexten in die Gruppe einzubeziehen, sodass in der Zusammenarbeit kulturelles Verständnis und Toleranz zwischen Menschen verschiedener Hintergründe entstehen kann.

„Music of Hope“ findet in den Veranstaltungsräumen des ehrenamtlichen Vereins „Train of Hope e.V.“ statt und wird geleitet durch die Musiktherapeutin Zainab Lax. Die Harfenistin Zainab Lax initiiert und begleitet unter dem Label music-bridge zahlreiche Projekte mit Geflüchteten in NRW.

Foto: Kurt Rode

www.music-bridge.com
https://www.trainofhope-do.de/

Winnie Luzie Burz

Samstag | 11.9. | 20:25 Uhr

Epiphanie – Ein liturgischer Hightech Versuch

Winnie Luzie Burz ist diplomierte Figurenspielerin und klassisch ausgebildete Sängerin. Durch ihre beiden Schwerpunkte bewegt sie sich stets im Grenzbereich von darstellender Kunst und Musik.
In der Objekt-Klang-Performance „Epiphanie“ behandelt sie das Bedürfnis, einen Moment der Erhabenheit zu erreichen – und dies bitte möglichst schnell. Eine Frau und ihr Techniker erliegen der Obsession in 15 Minuten Heiligkeit zu erlangen. Zwischen sakralem Gesang und Camping-Ausrüstung fiebern sie dem einzigartigen Moment der Erhabenheit entgegen.

Die Objekte, die Winni Luzie Burz verwendet entstammen dem alltäglichen Gebrauch. Gemeinsam mit live produzierten elektronischen Klangflächen (Johannes Treß), lotet Burz mit Humor das Spannungsfeld zwischen sakraler Anmut, alltäglicher Banalität und technologischem Fortschritt aus.

Spiel & Idee: Winnie Luzie Burz
Musik & Technik: Johannes Treß

www.winnieluzieburz.de

Vandermark / Muche / Lehn / Blume

Freitag | 10.9. | 19:50 Uhr

„Sound Bridges“, ein neues Impulse setzendes, deutsch-amerikanisches Quartett, ist initiiert vom renommierten Schlagwerker Martin Blume aus Dortmund. Mit Ken Vandermark aus Chicago, der als einer der wichtigsten Saxophonspieler seiner Generation gilt, knüpft Blume an eine Zusammenarbeit an, die bereits 23 Jahre zurück liegt. Mit Thomas Lehn, der als Innovator des analogen Synthesizers bekannt ist, spielt er seit vielen Jahren zusammen, vor allem in der Gruppe „Speak Easy“. Ebenfalls seit einigen Jahren außerordentlich fruchtbar ist die Kooperation mit dem jungen und aufregenden Posaunisten Matthias Muche aus Köln.

„Soundbridges“, das sind Musiker, deren gegenseitige Inspiration durch langjährige Querverbindungen erprobt und gewachsen ist und ein synergistischer Effekt mit spannender und innovativer Musik auf höchstem Niveau.

Ken Vandermark – Saxophone, Klarinetten
Matthias Muche – Posaune
Thomas Lehn – Analogsynthesizer
Martin Blume – Schlagzeug

kenvandermark.com
matthiasmuche.com
thomaslehn.com
martinblume.de

Foto-Collage von Gerd Schmedes
mit Fotos von: Christina Marx

Mit der Unterstützung von …