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Oguz Büyükberber | Tobias Klein

30. 09. 2022 / Fr / 20:00 Uhr

Oguz Büyükberber (TUR) | Tobias Klein (D)
Reverse Camouflage

Oguz Büyükberber | Klarinette, Bassklarinette und Kontrabassklarinette
Tobias Klein | Klarinette, Bassklarinette und Kontrabassklarinette

Gäste:
Jan Klare | Bassklarinette
Eckard Koltermann | Bassklarinette
Florian Walter | Bassklarinette

Das Konzept der »Soundtrips NRW«: Internationale Größen treffen auf renommierte Musiker*innen aus NRW. Im ersten Teil eines Konzertes spielen die internationalen Gäste ihr eigenes Programm. In der zweiten Konzerthälfte treffen Musiker*innen aus NRW auf die reisenden Künstler*innen. Gemeinsam stellen sie die vermeintliche Unvorhersehbarkeit der Improvisation auf die Probe.
 
Oğuz Büyükberber und Tobias Klein arbeiten seit 2005 zusammen. Durch jahrelange gemeinsame Auftritte – oft als Bassklarinetten-Duo – fein aufeinander abgestimmt, nutzen Büyükberber und Klein ihr feines Gespür für Strukturen, um Musik zu erschaffen, die frei und streng zugleich ist.
„Büyükberber und Klein … verstehen es, die Kompositionen zusammenzuhalten, auch wenn sie die Grenzen formaler Konstruktionen ausreizen. Die Musikalität ist erstklassig und das Album etwas Besonderes.“ (Karl Ackermann, allaboutjazz)
Der in Amsterdam lebende Klarinettist Oğuz Büyükberber verbindet in seinem Stil zeitgenössische Komposition, Jazz und Einflüsse aus seiner türkischen Herkunft. Sein Werk umfasst über 50 CDs, darunter Veröffentlichungen bei ECM und Blue Note, ein detailliertes Methodenbuch, in dem er seine eigenen Improvisationssysteme erklärt, sowie zahlreiche Kompositionsaufträge für Ensemblemusik sowie elektroakustische und audiovisuelle Stücke. Das Improvisieren in einem innovativen Avantgarde-Umfeld ist der Ort, an dem er sich am meisten zu Hause fühlt. Ganz gleich, ob es sich um akustische oder elektronische Musik handelt oder um irgendetwas dazwischen. Büyükberber ist auf den wichtigsten Festivals und Veranstaltungsorten der Welt aufgetreten und hat mit hochkarätigen Ensembles, Solisten, Künstlern, Theater- und Tanzgruppen zusammengearbeitet. Er studierte Bassklarinette bei Harry Sparnaay am Amsterdamer Konservatorium und nahm Kompositionsunterricht bei Theo Loevendie. Mit einem weiteren Abschluss in Bildender Kunst integriert er seine eigene visuelle Kunst in musikalische Darbietungen und findet neue Wege für den Einsatz von Live-Elektronik.
 
Der ursprünglich aus Deutschland stammende Bläser und Komponist Tobias Klein lebt seit den frühen 90er Jahren in Amsterdam. Sein Werk spiegelt die kulturelle Vielfalt der niederländischen Hauptstadt wider. Die rhythmische und melodische Komplexität seiner Musik ist gepaart mit einer entwaffnenden, manchmal rohen emotionalen Direktheit. Strukturen, die an zeitgenössische komponierte Musik erinnern, verbinden sich mit zyklischen Techniken, die von Musik aus Südasien, dem Nahen Osten und Westafrika inspiriert sind. Klein ist künstlerischer Leiter des in Amsterdam ansässigen Ensembles Spinifex. Er hat u.a. mit Chris Speed, Claudio Puntin, B.C. Manjunath, Ches Smith, Claron McFadden, Jozef Dumoulin, Benoït Delbecq, John Dikeman, Steffen Schorn, Jeb Bishop und Jasper Stadhouders zusammengearbeitet und ist auf Festivals wie Moers Festival, AMR (Genf), Serralves (Porto), Istanbul Jazz Festival, North Sea Jazz (Rotterdam), Frischzelle (Köln), Maijazz (Stavanger), Belgrade Jazz Festival, Grenoble Jazz Festival, SKIF (St. Petersburg), Ankara Jazz Festival, Vilnius Jazz, Mediawave (Ungarn) aufgetreten. Er unternahm Tourneen in ganz Europa, der Türkei, Russland und Indien.
2018 veröffentlichte das niederländische Label Attacca die CD Tobias Klein, Chambery mit einer Auswahl seiner Kammermusik in der Reihe Composer’s Portraits. Erik Voermans in der niederländischen Tageszeitung Parool: „Fröhliche Verzauberung durch Klänge … das Werk eines spielerischen Geistes.“

Eintritt: 15.- / 8.- ermäßigt, Abendkasse
 
Kartenvorbestellung:
tel.: 0231-88 22 001 oder:
info@parzelledortmund.de

Wir sagen danke!

Das visual sound outdoor festival 2021 ist zu Ende – es bleiben viele schöne Erinnerungen, Momente und jede Menge Inspiration für die nächste Ausgabe!

Doch bevor wir uns in neue Planungen stürzen, gilt es erst einmal DANKE zu sagen: Für die intensiven Begegnungen, die außergewöhnlichen Konzerte und wundervollen Performances, die uns immer noch begeistern und nachhaltig beeindruckt haben.

Wer mit uns noch einmal in Erinnerungen schwelgen möchte, sollte in den nächsten Tagen hin und wieder hier vorbeischauen – es gibt jede Menge Fotos, die wir nach und nach hier einstellen wollen.

Unser herzlicher Dank gilt allen Besucher*innen, den Bands und Künstler*innen, die die Bühnen gerockt haben, dem Festivalteam und den Vereinsmitgliedern, den Volunteers und Helfer*innen, die so fleißig mit angepackt haben, den Women of Hope für die köstliche Bewirtung, all unseren Förderern und Sponsoren, ohne die solch ein Festival nicht möglich wäre und nicht zuletzt auch den Nachbar*innen und der Hubschrauber-Crew, die – im wahrsten Sinne des Wortes – vorbeigeflogen kamen und damit Teil dieses unvergesslichen Kunstgenusses und Erlebnisses geworden sind.

Um es nochmal ein wenig genauer zu machen:

DANKE AN

– DIE BETEILIGEN KÜNSTLER*INNEN UND GRUPPEN:
Christof Schläger
Klanglicht Ensemble
Lily Havoc
Vandermark / Muche / Lehn / Blume
Kevin Shea & Matt Mottel
Music of Hope
Call me Mary
Florian Walter & Li Kemme
Winnie Luzie Burz
Klare/Maris/de Joode/Vatcher
Eisold/Camatta und
Aniyo Kore

… siehe auch unten auf dieser Seite! …

– DAS FESTIVAL-TEAM VSOF 2021
Angelika Hoffmann – Künstlerische Leitung | Produktion | Parzelle im Depot
Anke Meyer – Programmberatung | Mitkuratierung | Performance
Georg Dierks – Programmberatung | Mitkuratierung | Sound

Gerd Schmedes – Medienarbeit | Fotografik- und Webdesign
Kathrin Rittgasser – Öffentlichkeitsarbeit, Social Media, Ticketing
André Symann – Fotografie
Ulrich Baringhorst – Videoproduktion
Dirk Lohmann – Veranstaltungstechnik | Sicherheitskonzept „Corona-Schutzstandarts | Bühne, Veranstaltung & Security
Romano Granderath – Tontechnik
Eduardo Borges | Abdul – hand
 Helfer*innen
Martina David und Elmar Brückner – mit allen Mitwirkenden aus den Reihen der ruhrVolunteers e.V.
Gabi Blenker – Facility Management
Erik Kunath – Nachtwachen
Christine Klompfass – Aufbau
Erwin Hafner – Verteilung
Anke Baumhoff, Werner Weber, Kristijana Cuk – Kasse
Rahaf Rihaui und Sabah Shbat – Catering
Dalal Samara und Tanja Paschke – Entwicklung Catering

Das visual sound outdoor festival 2021 wurde gefördert von:

Kulturbüro der Stadt Dortmund
Bezirksvertretung Innenstadt-Nord
anne-fischer-stiftung
Sparkasse Dortmund
NRW
KULTURsekretariat Wuppertal

Kooperationspartner waren:
Kulturort Depot e.V.
Grünbau GmbH
Train of Hope e.V. &
music-bridge.com

Wir sind das Festival mit den zwei Fotografen
(Keine Konkurenten sondern liebe Kollegen …  ja … so etwas gibt es auch!!)
Wenn ihr die Fotos größer sehen wollt – einfach auf die Bildershow klicken!

Hier die Fotos von André Symann | sieben48.de

… und hier die Fotos von Gerd Schmedes | unorte.de

 

TERMINE

MI 8.03.2023 | 20 Uhr

S O U N D B R I D G E S
 
Ken Vandermark – Tenorsaxophon, Klarinette
Matthias Muche – Posaune
Thomas Lehn – Analog Synthesizer
Martin Blume – Schlagzeug

Der Initiative des Schlagzeugers Martin Blume ist es zu verdanken, dass 2021 das US-amerikanisch-deutsche Quartett SOUNDBRIDGES gegründet wurde, in dem neben ihm der Saxophonist Ken Vandermark, der Posaunist Matthias Muche und der Synthesizer-Spieler Thomas Lehn spielen.

Das Premierenkonzert fand am 10. September in Dortmund beim Visual Sound Outdoor Festival statt, es folgten Auftritte beim Ruhr Jazz- und dem Peitz-Festival, organisiert vom Label jazzwerkstatt, das im September 2022 die erste CD des Quartetts veröffentlichte. Diese wurde von der Presse sehr positiv aufgenommen, u.a.:

„Soundbridges bietet viel: Dynamik, wilden Free Jazz, kontemplative Phasen, Klangexkursionen. Alles fließt homogen ineinander, als gäbe es keine Trennlinien. Durch Klangbrücken, im schönsten Sinne des Wortes.“ (Martin Schray, The Free Jazz Collective)

„Die einzigartige Instrumentierung ohne Bass eröffnet diesem energiegeladenen Quartett neue klangliche und rhythmische Möglichkeiten. … Lehn und Blume schlagen vielschichtige, höchst nuancierte rhythmische Muster vor, die Vandermark und Muche dazu bringen, ihre erweiterten Atemtechniken zu erkunden. … Der Titel des letzten, kurzen Stücks „Overlapping Edges“ erzählt schön, wie die scharfen, eigenwilligen Kanten dieses Quartetts starke und massive Brücken bauen. Ich warte auf das nächste Stück dieses großartigen Quartetts.“ (Eyal Hareuveni, salt peanuts)


soundbridges
kenvandermark.com
matthiasmuche.com
thomaslehn.com
martinblume.de

Eintritt: 12€/8€ ermäßigt

Kindly supported by Kulturbüro Dortmund
Foto: André Symann

PERSONAL & PASTICHE

Freitag, 02.12.2022 | 20:00 Uhr

Ensemble PERSONAL spielt:

PERSONAL UND PASTICHE
Konzert für Ensemble, Elektronik und Video

Die Musik der Formation Personal und Pastiche bewegt sich stilistisch an den Schnittstellen von zeitgenössischer Kammermusik, Improvisation, Elektronika und Medien- bzw. Klangkunst. Konzeptioneller Kern ist die Einarbeitung von komponierten Video-Sequenzen, welche die Grundstrukturen der Kompositionen bestimmen. So werden u.a. Detail-Aufnahmen von solistischen Instrumental-Passagen oder Objektanimationen wie im Brennglas projiziert und lassen die Solist:innen in ein Zwiegespräch mit sich selbst treten. Das Ergebnis: die alltägliche Wahrnehmung transferiert sich auf beglückende Weise.

Emily Wittbrodt – Cello
Kyusang Jeong – Clarinets
Stefan [Este] Kirchhoff – E-Guitar / Electric Hackbrett
Peter Eisold – Percussion/Composition/Videos

Eintritt: Abenkasse 15 €, 8 € ermäßigt
Kartenvorbestellungen per Mail an info@parzelledortmund.de

PLAKAT ZUM DOWNLOAD

Kindly supported by
Regionalverband Ruhr (RVR) | Kulturbetrieb Mülheim an der Ruhr

Floros Floridis & Andria Nicodemou

03.11. 2022 | 20:00 UHR

Floros Floridis – Andria Nicodemou GR, CYP

Im Rahmen von soundtrips NRW

Floros Floridis Klarinette
Andria Nicodemou Vibraphone

Gäste aus NRW
Florian Hartlieb – Computer
Carl Ludwig Hübsch – Tuba

Ein Konzert in der Reihe Soundtrips NRW, Parzelle Verein e.V. & Achim Zepezauer veranstalten die landesweite Konzertreihe für lmprovisierte Musik in Dortmund
Das Konzept der »Soundtrips NRW«: Internationale Größen treffen auf renommierte Musiker*innen aus NRW. Im ersten Teil eines Konzertes spielen die internationalen Gäste ihr eigenes Programm. In der zweiten Konzerthälfte treffen Musiker*innen aus NRW auf die reisenden Künstler*innen. Gemeinsam stellen sie die vermeintliche Unvorhersehbarkeit der Improvisation auf die Probe.

Eintritt: 15.- / 8.- ermäßigt, Abendkasse

Floros Floridis studierte Physik an der Aristoteles-Universität Thessaloniki und anschließend klassische Klarinette bei dem rumänischen Professor Konstantin Ugureanou.

Seit den 1970er Jahren arbeitet er als professioneller Musiker in verschiedenen Formationen, hauptsächlich im Bereich Free Jazz und freier improvisierter Musik. 1979 veröffentlichte er mit Sakis Papadimitriou das erste free jazz Album in Griechenland: Improvising at Barakos. Er spielte bei Konzerten und Festivals in verschiedenen europäischen Ländern und in den USA zusammen mit Peter Kowald, Conny Bauer, Günter Baby Sommer, Evan Parker, Peter Brötzmann, Carlos Zingaro, Barry Guy, Fred Van Hove, Nicky Skopelitis, Andrew Cyrille, Barre Phillips und anderen internationalen Musikern. 

1983 gründete er das Festival für Jazz und improvisierte Musik in Thessaloniki und war neun Jahre lang dessen Leiter. Zwei Jahre war er ab 1995 als Produzent für das griechische Radio tätig. 1997 war er künstlerischer Leiter der Jazz Veranstaltungen der Europäischen Kulturhauptstadt Thessaloniki.

Floridis komponiert Musik für Kurz- und Dokumentationsfilme, Theater und Tanz. 2001 komponierte er die Filmmusik für den Spielfilm Annas Sommer von Jeanine Meerapfel und 2004 für den Film Faruks Café. 1981 gründete er das Label j.n.d.records und belebte es nach einer Unterbrechung von fünfzehn Jahren als j.n.d. re-records. Außerdem beschäftigt sich Floridis mit Malerei und grafischen Arbeiten, unter anderem für Plattencover und Plakate.

Andria Nicodemou ist eine vielseitige Musikerin aus Zypern, die sich auf Vibraphon, Improvisation und interdisziplinäre und interaktive Performances spezialisiert hat. Ihre Musik wird als „Spiel mit offenem Ende“ beschrieben, bei dem Bewegung, Theatralik und Klang gleichermaßen wichtig sind. Sie hat mit bedeutenden Künstlern wie Joe Morris, Anthony Coleman, Marty Ehrlich, Ikue Morri, Tayler Ho Bynum, Anne La Berge, Tatsuya Nakatani, Ab Baars, Gerald Cleaver, Gianni Lenoci, Ingrid Laubrock, Joe McPhee, Garrison Fewell, Laurence Cook, Guilermo Gregorio u. a. zusammengearbeitet und ist an verschiedenen Orten in Europa, den USA und Kanada aufgetreten. Sie hat Platten bei den Labels Relative Pitch in New York („The Industry of Entropy“, mit Brandon Lopez, Gerald Cleaver und Matt Nelson), Glacial Erratic Records (das Trio-Album „Raven“, mit Joe Morris und Ben Hall) und Subcontinental Records („River is Full“, mit Eric Zinman, Damon Smith und Laurence Cook) veröffentlicht. Andria ist Mitbegründerin des preisgekrönten Thread Ensemble in Boston und Gründerin der gemeinnützigen Organisation Make Music Cyprus. Mit dieser NGO organisiert sie dieses Jahr zum ersten Mal das Breach Festival für freie Improvisation und experimentelle Musik.

HUMAN INTERFACE

Freitag 09.12.2022 | 20 Uhr
Samstag 10.12. 2022 | 20 Uhr
Sonntag, 11.12.2022 | 16 Uhr (Im Rahmen von VISUAL JINGLE BELLS!)

Akustische Lichttheater-Performance
Klanglicht Ensemble

Archaisch, innovativ und mitreißend:
Schattenprojektionen ermächtigen sich zu Dirigenten von rhythmischen Kompositionen – Sound transformiert sich live zu darstellender Kunst.

Das Klanglicht Ensemble verfasst mit dem akustischen Lichttheater Human Interface ein eindrückliches Statement zu den Konsequenzen des technologischen Wandels. In der Konzert-Performance taucht die interdisziplinäre Gruppe mit dem Publikum in völlig neue Klang- und Bildwelten ein, die erst durch das Miteinander aller Beteiligten – ob Mensch, Objekt, Schatten oder Klang – entstehen.
… eine bezaubernde Synthese von Improvisation und Konzeption, Klang und Bild sowie Licht und Schatten …

Das Klanglicht Ensemble ist ein Kollektiv aus Licht-Performer*innen, Musiker*innen und Klangkünstler*innen. Die Gruppe streitet für eine durch nachvollziehbare Sachverhalte hervorgerufene Erlebnisqualität des Analogen, die das Bewusstsein der Zuschauenden mit kausalen Wechselbeziehungen von akustischen und visuellen Reizen dazu herausfordert, Resonanz in unmittelbarer Wirkung zu erleben.

Angelika Hoffmann – Licht- und Schattenperformance
Florian Hartlieb – Live-Elektronik, Sampling
Kai Niggemann – modularer Synthesizer
Georg Dierks – Schlagwerk
Moniek Smeets – Regie
Dirk Lohmann – Bühnentechnik

Eintritt: 15.- / 8.- ermäßigt, Abendkasse

mit freundlicher Unterstützung durch:
Sonderprogramm „#Gastspiel NRW 2022“, Ministerium für Kultur und Wissenschaft des Landes Nordrhein-Westfalen und Kulturbüro der Stadt Dortmund

ebenfalls beim:
12. Internationales Schattentheater Festival Schwäbisch Gmünd
Samstag, 8. Oktober 2022
18.00 Uhr, Kulturzentrum Prediger, Refektorium
www.schattentheater-festival.de
https://www.schattentheater.de/veranstaltung/human-interface-akustische-lichttheater-performance.html

Fotos: André Symann

Die Gemeinwohlstiftung der Sparkasse unterstützt den Parzelle Verein

Die Mitglieder des Parzelle Vereins für interdisziplinäre Kulturprojekte e.V. freuen sich über einen Scheck in Höhe von 5000.- Euro!
 
Mit der Unterstützung durch die Gemeinwohlstiftung der Sparkasse Dortmund verwandelt sich der Hof des Kulturortes Depot vom 25. bis zum 28. August wieder in ein pulsierendes Festivalgelände. Ob Sound, Performance oder Objekttheater: Beim visual sound outdoor festival machen Kreative aus allen Genres und wundersame Wesen aus der Fantasie Halt in der Dortmunder Nordstadt und die Parzelle zum Hotspot für experimentelle Musik und neue Theaterformen.
 
 
Mehmet Daday von der Gemeinwohlstiftung der Sparkasse Dortmund und Leiter der Filiale Eving überreichte den Scheck während des Festivalaufbaus an Vorständin Angelika Hoffmann vom Parzelle Verein. Die Freude ist groß und wir sagen herzlichen Dank für die wertvolle Unterstützung!
 
Foto: Jan Schmitz
Wir stehen Kopf vor Freude: Der Ticketverkauf ist gestartet!

Der Ticketverkauf ist gestartet!

Wir stehen Kopf vor Freude: Der Ticketshop ist eröffnet! Sichert Euch jetzt Karten für das visual sound outdoor festival 2022.
 
Hier gehts zum Vorverkauf über Ticketpay: Tickets VSOF 2022
 
Tagestickets (zzgl. VVK Gebühr):
 
Donnerstag: 25 / 12 €
 
Freitag: 35 / 17 €
 
Samstag:
Community Music Workshop 14:30 – 15:30 Uhr Teilnahme frei
Abendprogramm ab 18:00 Uhr, 35 / 17 €
 
Sonntag:
Matinee: 11.00 – 14:00 Uhr, 20 / 10 €
Nachmittagsprogramm: 15:00 – 18:00 Uhr, 20 / 10 €
Ganzer Tag 11.00 – 18:00 Uhr, 35 / 17 €
 
Festivalkarte für alle Tage: 110 / 55 €
 
Ermäßigung für Schüler:innen, Auszubildende und Studierende, Empfänger:innen
von Sozialleistungen, Dortmund-Pass-Inhaber:innen und Professionals.
 
Foto: El Cuco Projekt
 

Cook | Kwon | Reid

25. 08. 2022 / Do / 19:10 Uhr

Cook | Kwon | Reid (USA)
ecstatic string improvisations flown in from ny

Jean Cook | violin
Eddy Kwon | viola, voice, dance
Tomeka Reid | violoncello

Tomeka Reid, aktuelle improviser in residence des moers festivals, stammt aus Washington D.C., ging aber zum Studium nach Chicago und traf dort auf eine der schillerndsten und lebendigsten Musikszenen der Welt. Schon bald arbeitete sie mit etwa Braxtons ZIM Sextett, oder dem legendären Art Ensemble of Chicago. Im Rahmen dessen 50-jährigen Jubiläums kamen Cook, Kwon und Reid erstmals als Streicher:innen-Gruppe zusammen und nun bringt Reid ihr New Yorker Trio mit zum visual sound outdoor festival: drei außergewöhnliche Streich-Künstler:innen, zwischen instant composing und eindringlicher Performance, mit einem besonderen Gefühl für Groove und einer spezifischen Farbe in Harmonik und Melodik.


Eddy Kwon   foto: steven pisano


Jean Cook   foto: dawid laskowski

Tomeka Reid: Schon ihr Instrument, das Cello, zeigt, dass sie nicht nur im Jazz, sondern auch in der zeitgenössischen komponierten Musik zu Hause ist. Als Grenzgängerin zwischen den Welten erschafft sie eine sehr vielfältige Musik. Hier identifiziert sie sich stark mit vielen Künstler*innen ihrer Wahlheimat: bei aller wilden Experimentierfreude bleiben stets die Wurzeln und die Tradition insbesondere der afroamerikanischen Kunst im Blick. Oder, wie es der Wahlspruch des Art Ensembles prägnant ausdrückt: Great Black Music from the ancient to the future! Reid ist Weltbürgerin, die fünf Sprachen spricht und bereits überall auf dem Erdball konzertiert und unterrichtet hat. So arbeitet sie aktuell an Projekten mit äthiopischen Künstler*innen. 2019 wurde zur Darius Milhaud Gastprofessorin am renommierten Mills College in Oakland, Kalifornien berufen.

eddy kwon (b. 1989) is a violinist/violist and interdisciplinary artist based in New York City. As a composer-performer and improviser, she is inspired by Korean folk timbres & inflections, textures & movement from natural environments, and American experimentalism as shaped by the AACM. She collaborates with artists of diverse disciplines, including The Art Ensemble of Chicago, Du Yun, Senga Nengudi, Holland Andrews, and Degenerate Art Ensemble. She has performed in improvisational ensembles with Roscoe Mitchell, Mary Halvorson, Susan Alcorn, Carla Kihlstedt, Joe Morris, Fay Victor, Michael Formanek, and more. eddy is a United States Artists Fellow, Johnson Fellow at Americans for the Arts, Van Lier Fellow at Roulette Intermedium, and Andrew W. Mellon Artist-in-Residence at the Colorado Springs Fine Arts Center. She has performed throughout the Americas and Europe, including the Kennedy Center, Big Ears Festival, Kaufman Center, Roulette Intermedium, SESC Pompeia, SESC Santos, Barbican Centre, Jazzfest Berlin, Festival Sons d’hivers, Festival Banlieues Bleues, and more. Recent commissions include Bang On A Can, Roulette Intermedium, Contemporary Arts Center Cincinnati, National Performance Network, and Colorado College Creativity & Innovation. Recently, eddy was featured as one of the Washington Post’s “22 for ‘22: Composers and performers to watch this year.”
 
www.eddykwon.net
 
Jean Cook is a Korean-American composer, violinist, and sound artist based in New York City, best known for her work as violinist with Anthony Braxton and the UK band Pulp. She has worked closely for many years with Jon Langford, Ida, His Name is Alive, and Tara Jane O’Neil. Other collaborations include with Art Ensemble of Chicago, William Parker, Taylor Ho Bynum, Michael Hurley, Beauty Pill, and Helado Negro.

bandcamp: janeblue

tomekareid.net
eddykwon.net/collaborations
facebook: tomekacello

in Kooperation mit dem Moers Festival

Tomeka Reid   foto: cristina marx

Women of hope

Women of hope
… syrische köstlichkeiten für leib und seele …

Ach, was war das lecker und liebevoll zubereitet! Wie im vergangenen Jahr werden die „Women of Hope“ vom Flüchtlingshilfeverein Verein „Train of Hope Dortmund e.V.“ sowohl für das Publikum, als auch für die Künstler:innen vegetarische, vegane und sonstige Köstlichkeiten aus ihren Heimatländern zubereiten und so für das leibliche Wohl aller am Festival Beteiligten sorgen!

trainofhope-do.de

Hiby | Lonberg-Holm | Émaille

28. 08. 2022 / So / 17:00 Uhr (Nachmittagsprogramm)

Hiby | Lonberg-Holm | Émaille 
… kraftvoller freejazz trifft auf frauenpower …

Hans Peter Hiby (DE) – saxophone | Fred Lonberg-Holm (USA) – cello
Camille Émaille (F) – drums, percussion

Ein Großteil des Publikums bei Peter Brötzmanns dreitägigem Jubiläumskonzert zu seinem 80. Geburtstag im August 2021 war skeptisch, als sich die damals 28-jährige, fast allen völlig unbekannte Camille Émaille hinter ihr Schlagwerk zum Soloauftritt setzte. Vor allem das eher ältere, männliche Free Jazz Publikum unterhielt sich zunächst fröhlich weiter. Doch nach einer Minute war kein Mucks mehr zu hören – alle starrten und lauschten gespannt den Klangkaskaden, die Émaille erzeugte.

Aber ging das auch im Bandkontext? Am nächsten Tag haute sie das Publikum dann im Quartett mit Hans-Peter Hiby (sax), Fred Lonberg-Holm (cello) und Marino Pliakas (bass) schlichtweg um. Die Devise des Quartetts: fast forward. Ihre drei Mitspieler gönnten sich kaum Pausen, trieben sich zu Höhenflügen, ohne den Gesamtsound zu überfrachten. Bass und Cello waren im ständigen, sich steigernden Dialog. Hiby`s Saxofonspiel, mal lyrisch auf dem Alt, dann wieder stürmisch auf dem Tenor, fügte sich nahtlos ein.

Beim visual sound outdoor festival kann man nun drei Viertel dieser spektakulären Band sehen – für Freund:innen von The Thing oder den energetischen Dave Rempis Combos Kuzu und Ballister ist dieser Auftritt ein Muss!

hanspeterhiby.com
Youtube: Fred Lonberg-Holm : live at A Race In Space 2020
camilleemaille.com

foto: elmar petzold