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Lariza

27. 08. 2022 / SA / 19:00 Uhr

Lariza
… vom funken zum feuer, sphärische klangreise …

Lena-Larissa Senge – vocals, synths
Lorenz Schönle – saxophone, flute, EWI, vocals
Raissa Mehner – guitar, electronics, vocals
Duy Luong – bass, electronics Lukas Schwegmann drums, electronics

Eine ganz eigene Welt aus akustischen und elektronischen Klängen entwirft das Kölner Quintett Lariza um die Sängerin Lena-Larissa Senge. Die fünf Musiker:innen laden zu einer Klangreise ein, bei der es darum geht, die Freiheit der Improvisation in unkonventionelle Songs zu gießen und den Reichtum der klanglichen Möglichkeiten auszuschöpfen. „Vom Funkenzum Feuer“, so betitelt die „Jazz thing“ Larizas Musik, die sich zielsicher ihren Weg zwischen experimentellen Klängen, poppigen Patterns und jazziger Hingabe bahnt und darauf wartet vom Publikum entdeckt zu werden.

Feingefühl, Komplexität und Aktualität stehen auch im Fokus des gemeinsamen Schaffensprozesses, der auf dem neuen Album „Weave“ (Double Moon Records, 2022) seine volle Blüte erreicht. „Lariza“ tourte bereits durch Deutschland, Österreich und Tschechien und erhielt 2020 das Auftrittsstipendium der Werner Richard – Dr. Carl Dörken Stiftung.

larizamusic.com
Facebook: larizaofficial
Instagram: @lariza_music
Bandcamp: larizamusic
Youtube: larizamusic

 

wINg

27. 08. 2022 / SA / 18:50 Uhr

wINg
objekt dance und violine

Emilien Truche (F) – visual art & dance Martin Verborg (DE) – violine

Visuelle Theaterformen mit Klangkunst in spannende Wechselwirkung bringen – dies ist eines unserer Markenzeichen. Für die Aufführung von „wINg“ haben wir zwei Künstler aus beiden Sparten eingeladen: Den in Stuttgart lebenden Burgunder Emilien Truche und Martin Verborg aus Hagen.

„wINg“ erzählt eine kurze Geschichte über die ambivalente Beziehung des Menschen zu seinem „tierischen Ich“. Ausgehend von der Annahme, dass jeder eine Art tierisches Wesen in sich trägt, begibt sich der Figurenspieler Emilien Truche auf die Suche nach jenem Teil seiner Selbst. Der Violinist Martin Verborg improvisiert dazu, indem er reine, abstrakte Melodien ins konkrete Geräusch transformiert. Mit der klanglichen Dehnung des ZeiTraums, einem Körperobjekt und auf fast tänzerische Art entspinnt sich ein poetisches und tiefgründiges Wechselspiel zwischen Entfaltung, Verschwinden und Verwandlung.

Der Violinist und Holzblasinstrumentalist Martin Verborg spielte in zahlreichen Kammermusikensembles, Rock-, Blues-, Free-Jazzgruppen, ist Mitglied in Großformationen wie „the Dorf“, arbeitet zusammen mit Tänzer:innen und Pantomim:innen, u.a. im Improvisationstheater „Emscherblut“ und engagiert sich in Hagen als Veranstalter kultureller Projekte, u.a. der Soundtrips NRW.

Der Figurenspieler und -bauer Emilien Truche schloss 2018 sein Figurentheaterstudium an der HMDK in Stuttgart ab. In seiner Arbeit mischen sich Tanz, Performance und Figurentheater, wenn er versucht das Unaussprechliche zu zeigen und mit den Grenzen der Animation spielt.

emilientruche.com
youtube: Jérôme Noetinger + Martin Verborg / Georges Paul

 

Music of Hope

27. 08. 2022 / SA / 18:00 Uhr

Music of Hope mit Zainab Lax

Nach dem berührenden Konzert vom letzten Jahr freuen wir uns sehr, das Projekt „Music of Hope“ wieder auf dem visual sound outdor festival zu Gast zu haben. Die jungen Musiker:innen begeistern mit ihren eigenen und traditionellen Kompositionen. So vielfältig, wie die Kontexte und Kulturkreise, aus denen die Musik inspiriert ist, so überzeugend gekonnt ist ihr musikalischer Vortrag, noch dazu in wechselnder Besetzung.

Die Community-basierte Musiktherapie für junge Menschen mit Fluchterfahrung findet in den Veranstaltungsräumen des ehrenamtlichen Vereins „Train of Hope e.V.“ statt, geleitet unter dem Label „music-bridge“ durch die Harfinistin und Musiktherapeutin Zainab Lax.

trainofhope-do.de
music-bridge.com

in Kooperation mit Train of Hope e.V.

Godana Karawanke

27. 08. 2022 / Sa / 17:30 – 21:30 Uhr
28. 08. 2022 / So / 10:30 – 18:00 Uhr

Godana Karawanke
… dem krieg trotzen – malerei für alle …

Der Krieg in der Ukraine, die Energie- und Klimakrise: Unsere Welt und unsere Lebensbedingungen ändern sich. Wie damit umgehen? Die bildende Künstlerin Godana Karawanke aus Gelsenkirchen lädt dazu ein, diesen Fragen mit Farbe und Pinsel zu begegnen und gemeinsam ein großformatiges Bild zu schaffen.

godanakarawanke.weebly.com

Community Music Workshop

27. 08. 2022 / SA / 14:30 – 15:30 Uhr

Community Music Workshop
… musik machen für alle …

Das Community Music Team des Konzerthauses Dortmund lädt alle ein, die Lust auf einen Musikworkshop haben. Egal ob jung oder alt, unerfahren oder erfahren, Nord- oder Südstädter:in – alle sind willkommen und es sind keine Vorkenntnisse erforderlich. Instrumente werden vom Community Music Team des Konzerthauses mitgebracht.

Singen, spielen, experimentieren und sich durch die Musik kennenlernen – einfach vorbeikommen und mitmachen! Die Teilnahme ist frei.

konzerthaus-dortmund.de/de/mitmachen/fuer-alle

in Kooperation Konzerthaus Dortmund und Hafenspaziergang /
Quartiersmanagement Nordstadt

Slumberland feat. Sainho Namtchylak

26. 08. 2022 / Fr / 21:00 Uhr / indoor, Parzelle im Depot

Slumberland feat. Sainho Namtchylak
live electronic and voice art performance

Jochem Baelus (B) – live electronic performance, composition
Sainho Namtchylak (Tuva) – voice-art

Eine faszinierende Zusammenarbeit zwischen dem Antwerpener Musiker, Filmemacher und Installationskünstler Jochem Baelus und der tuwinischen experimentellen Sängerin Sainkho Namtchylak. Uns erwarten rasselnde Drohnen und motorische „Dudelsäcke“, die gegen die überirdischen Klänge der Sirene Namtchylak knirschen. Deren unbezwingbare Dämonen und russischen Beat-Poet-Phrasen vereinen sich mit Baelus` fesselnden, melodischen & minimalistischen Kompositionen und völliger Stille.

Jochem Baelus entfesselt mit Slumberland seit 2013 obskuren, hypnotischen Krautrock und Post-Punkt, gefärbt mit verzerrter Exotik. Seinen taktilen Sound erzeugt er mit Batterien von Nähmaschinen, Filmprojektoren und anderen demontierten, mechanischen Objekten. Nach Soloprojekten und Veröffentlichungen macht Baelus‘ roher, skandalöser Gesang Platz für die 63-jährige Stimmkünstlerin Sainkho Namtchylak. Vertieft in die Eigenschaften von Namtchylaks Stimme, entwickelt Baelus eine neuartige, performative Klangskulptur.

Sainkho Namtchylak wuchs in Tuwa auf, einer autonomen Republik in Russland nördlich der Mongolei. Als Rebellin wurde sie als erste weibliche Obertonkünstlerin bekannt, was bis dahin ein Privileg für den männlichen Teil der Bevölkerung war. Später kombinierte sie die traditionellen Gesänge mit Einflüssen aus der Avantgarde-Musik und arbeite mit Künstler:innen von Evan Parker bis zur Band Tinariwen, deren Mitglieder dem Volk der Tuareg angehören.

bestov.be: slumberland
cargocollective: sainkho
facebook: slumberland
youtube: Slumberland

in Kooperation mit Platzhirsch-Festival Duisburg
platzhirsch-duisburg.org

Kuhn Fu

26. 08. 2022 / Fr / 21:00 Uhr

Kuhn Fu
paranoide prog-punk-jazz-performance

Christian Kühn (DE) guitar, voice, composition
Sofia Salvo (ARG) baritone saxophone
Esat Ekincioglu (TR) bass
George Hadow (UK) drums
Ziv Taubenfeld (IL) bass clarinet

Nicht nur der Bandname ist martialisch. Bei ihrer „paranoiden Prog-Punk-Jazz-Performance“ dreht die Band KUHN FU des Gitarristen und Conferenciers Christian Achim Kühn alles durch den improvisatorischen Wolf. Zappa trifft Kabarett, Surf-Sounds und Metal-Riffs reiten den Chattanooga Choo-Choo, während Shakespeare, Brecht und Monty Python Pate stehen.

„Dazu spielt die multinationale Combo ihren Jazz so entspannt wie Musiker, die gerade auf einem Kaktus kauen, während sie sich mit einer Käsereibe die Kopfhaut massieren.“ – Augsburger Allgemeine

„Ein unterhaltsames Chaos, eine präzise organisierte Aktion, die man am besten live erlebt“ –  Jazzthing

„Die Band um Gitarrist Christian Kühn setzt auf Stil Duelle, wie einst US-Saxofonist John Zorn, wuchtig tönt das.“ – DerStandard

„Kühn setzt auf K & K –Klamauk und Klasse – und wird dafür geliebt.“ – Salzburger Nachrichten

„zwischen Kabarett und Schizophrenie““ – Concerto

kuhnfumusic.com 
facebook.com/kuhnfumusic
kuhnfumusic.bandcamp.com 
youtube: KUHNFU
youtube: KUHNFU II

foto: sofia salvo

El Cuco Projekt

26. 08. 2022 / Fr / 20:20 Uhr

El Cuco Projekt
magical mask art and dance

Sonia Franken & Gonzalo Barahona
Carla Jordão, Jimin Seo, Margherita Dello Sbarba – Performance
Inwoo Jung – Musik

Das Köln/Berliner Kollektiv „El Cuco Projekt“ beschäftigt sich seit Gründung (2015) mit den seltsamen Verbindungen von Mensch und Tier, Technik und Natur – bzw. dem, was Menschen in diese Verbindungen so hineinprojizieren. Stets tragen die Performer:innen dabei täuschend echt wirkende Tiermasken, meist seltenen Echsen-, Vögel-, oder Katzenarten nachempfunden. Auf der Bühne und im Publikum erscheinen zierliche, exzellent choreografierte Tänzer:innen, maskiert mit gigantisch gewölbten Knopfaugen, feinem Fell, Raubtierzähnen. Sie sind niedlich und gruselig zugleich, wie seltsame, fremde Tiermischwesen – was die Arbeiten von „El Cuco Projekt“ schon per se zum Ereignis macht.
Zwischen Groteske und Ernst, Kindlichkeit und Bedrohung: blicken wir hier auf Menschen, die Tier-Formationen nachbilden – oder auf Tiere, die Menschensysteme auseinandernehmen?

elcucoprojekt.com
choreographie.org
gonzalobarahona.com

Gastspiele am 26. 08, 27. 08 und am 28. 08.
mit freundlicher Unterstützung durch:
Sonderprogramm „#Gastspiel NRW 2022“,
Ministerium für Kultur und Wissenschaft des Landes Nordrhein-Westfalen

foto: julia franken

Willers | Roder | Steidle

26. 08. 2022 / Fr / 19:10 Uhr

Willers | Roder | Steidle
derek plays eric

Andreas Willers guitar, voice | Jan Roder bass | Oli Steidle drums 

Das von Gitarrist Andreas Willers – ein Urgestein der Berliner Szene – geleitete, wilde Trio DEREK PLAYS ERIC verbindet Stilelemente aus Jazz, freier Improvisation und Rock. Drei Meister des hoch zelebrierten musikalischen Stilbruchs verströmen eine fast anarchische Energie.

Wie eine gigantische akustische Explosion werden die unverkennbaren Einflüsse von Derek Bailey, Eric Clapton, John McLaughlin, Duke Ellington, Charles Mingus und Jack Bruce in die Luft geschleudert und vielfach recycelt. Wenn man den Eindruck hat, als wollten die Drei das wilde Stampfen von Cream heraufbeschwören, zieht eines der Mitglieder den anderen den Teppich unter den Füßen weg, unterläuft die rhythmische Attacke, fügt komischen Gesang hinzu, um die Intensität zu steigern, oder lockert die Dichte mit luftigen Linien. Das Ergebnis ist ein faszinierendes Klanggebräu aus einem experimentellen Spielkonzept mit Spuren der Jazztradition.“

„Marvelous yet sick.“ – Bruce Gallanter, DMG (New York)

„Andreas Willers erinnert uns … an die glücklichen Tage, als Rock und freie Improvisation eins waren und die Musik noch nicht in das Korsett des Mitsing-Songs gezwängt wurde. Wir sehnen uns nach dieser anarchistischen Energie.“ – M. Papst, Neue Zürcher Zeitung (CH)

„…herrlich rau, querkörnig und punkig, … Derek spielt Eric‘ gehört zu den genussvollsten Dreh- und Angelpunkten zwischen Power Rock und Free Jazz, die die jüngere deutsche Jazzszene zu bieten hat.“ – Jazzthing (D)

andreaswillers.de/derek-plays-eric
youtube: Willers | Roder | Steidle
oliversteidle.com
janroder.de

Dank an Uli Blobel, jazzwerkstatt

foto: hbb

MasPoStA

26. 08. 2022 / Fr / 18:00 Uhr

MasPoStA
remEmbryo

Carlo Mascolo (ITA) – trombonification
Jens Pollheide (DE) – fretless bass, (alto)flute, kaval, nose recorder
Lothar Stahl (DE) – drums, 1/4tone-xylophone, drums

Jens Pollheide aus Dortmund Lothar Stahl aus Kaiserslautern waren die Rhythmusgruppe von embryo in den 1990er und 2000er Jahren. Während einer Italientour trafen sie den Posaunisten Carlo Mascolo aus Altamura in Apulien, mit dem sie seitdem, wann immer möglich, im Trio spielen. 2018 starb Christian Burchard, der Gründer von embryo. 2021 wäre sein 75. Geburtstag gewesen, und so hatten Mascolo, Pollheide und Stahl die Idee, einige seiner Kompositionen aufzunehmen und Tribute-Konzerte für diesen großartigen Musiker, Komponisten und wunderbaren Menschen zu spielen. „remEMBRYO“ präsentiert speziell für diese Besetzung arrangierte Kompositionen von Christian Burchard, seines Mentors Mal Waldron und von Jens Pollheide.

jenspollheide.wordpress.com
fuego.de/music/106678
muzicplus.it: carlo-mascolo
facebook: Carlo-Mascolo-Furioso

in Kooperation mit Pro Jazz