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„1000“ – Steve Swell Recovery Project

Sonntag | 12.9. | 18:00 Uhr ACHTUNG PROGRAMMÄNDERUNG! -> Bart Maris, Jan Klare, Wilbert de Joode und Michael Vatcher gründeten 2004 die Band 1000, in ihrer Besetzung an das legendäre Ornette Coleman Quartett angelehnt, und spielten von Beginn an Kompositionen, die eigentlich für Improvisationsmusik ungeeignet waren – Stücke zB von Wagner, Bach, Bennett oder Monteverdi – so etablierten sie durch spektakuläre Interpretationen dieses Materials schon früh einen unverkennbaren Stil. Die Art und Weise wie 1000 improvisierend und adhoc Form gestaltete, beeindruckte von Anfang die Kritiker. („consistently interesting quartet that keeps evolving and getting better with each release.“ Bruce Lee Gallanter, Downtown Music Gallery). Im Laufe der Jahre erlernte 1000 einen beinah telepathischen Umgang – eine intuitive Sprache, die fließend Textur mit Energie und Subtilität balanciert. Bart Maris – trumpet Jan Klare – reeds Wilbert de Joode – bass Michael Vatcher – drums Jan Klare – reeds Steve Swell – trombone Wilbert de Joode – bass Michael Vatcher – drums umlandrecords.bandcamp.com janklare.de

Kevin Shea & Matt Mottel

Freitag | 10.9. | 21:00 Uhr Wir freuen uns, die Improviser in residence des mœrs festival 2021 in Dortmund zu Gast zu haben. Die New Yorker Mottel und Shea sind höchst fantasievolle, interdisziplinär arbeitende Künstler, deren politische und gesellschaftliche Implikationen weit über das Musikalische hinausgehen. Für ihr Residence-Jahr in Moers und Umland haben sie einiges mitgebracht: Sie wollen der Geschichte des deutschen Free Jazz nachspüren, der seit den 1960er Jahren zahlreiche Verbindungen in die USA aufgebaut hat. Der Name ihrer Formation „Talibam!“ ging übrigens auf eine Überschrift in einer New Yorker Zeitung zurück, die versucht hat, das Bombardement der Amerikaner in Afghanistan heroisch zu verbrämen, einen Angriff, den die beiden Künstler aufs Schärfste verurteilen. Kevin Shea – drums Matt Motell – keyboard in Kooperation mit Moers Festival Ermöglicht wird dem moers festival 2021 die Einrichtung des Improviser in Residence durch die Kunststiftung NRW.

Music of Hope

Samstag | 11.9. | 18:00 Uhr Bei dem Projekt „Music of Hope“ handelt es sich um Community-basierte Musiktherapie für junge Menschen mit Fluchterfahrung. Die Musik-Stücke werden von den Gruppen-Mitgliedern selbst ausgewählt und demokratisch abgestimmt. Es gibt außerdem auch Raum für eigene Texte, Improvisation und das Üben sozialer Kompetenzen. Die favorisierten Musikstücke werden erprobt und bei Auftritten präsentiert, die das Team gerne auch gemeinsam organisiert. Ziel des Projekts ist es, Menschen aus diversen Kontexten in die Gruppe einzubeziehen, sodass in der Zusammenarbeit kulturelles Verständnis und Toleranz zwischen Menschen verschiedener Hintergründe entstehen kann. „Music of Hope“ findet in den Veranstaltungsräumen des ehrenamtlichen Vereins „Train of Hope e.V.“ statt und wird geleitet durch die Musiktherapeutin Zainab Lax. Die Harfenistin Zainab Lax initiiert und begleitet unter dem Label music-bridge zahlreiche Projekte mit Geflüchteten in NRW. Foto: Kurt Rode www.music-bridge.com https://www.trainofhope-do.de/

Winnie Luzie Burz

Samstag | 11.9. | 20:25 Uhr Epiphanie – Ein liturgischer Hightech Versuch Winnie Luzie Burz ist diplomierte Figurenspielerin und klassisch ausgebildete Sängerin. Durch ihre beiden Schwerpunkte bewegt sie sich stets im Grenzbereich von darstellender Kunst und Musik. In der Objekt-Klang-Performance „Epiphanie“ behandelt sie das Bedürfnis, einen Moment der Erhabenheit zu erreichen – und dies bitte möglichst schnell. Eine Frau und ihr Techniker erliegen der Obsession in 15 Minuten Heiligkeit zu erlangen. Zwischen sakralem Gesang und Camping-Ausrüstung fiebern sie dem einzigartigen Moment der Erhabenheit entgegen. Die Objekte, die Winni Luzie Burz verwendet entstammen dem alltäglichen Gebrauch. Gemeinsam mit live produzierten elektronischen Klangflächen (Johannes Treß), lotet Burz mit Humor das Spannungsfeld zwischen sakraler Anmut, alltäglicher Banalität und technologischem Fortschritt aus. Spiel & Idee: Winnie Luzie Burz Musik & Technik: Johannes Treß www.winnieluzieburz.de

Lily Havoc

Freitag | 10.9. | 18:00 Uhr Rhythmisch • Aggressiv • Melodisch Sie singen und schreien über Feminismus und andere wichtige Themen. Pionierinnen des Glam-Grunk (= Grunge + Punk) eben, … Power aus nebenan: Mühlheim / Köln. Martina – Bass Sonja – Gitarre Leo – Schlagzeug Videos auf youtube!

Christof Schläger

Donnerstag | 9.9. | 19:30 Uhr Freitag | 10.9. | 19:10 Uhr Der mehrfach preisgekrönte Künstler Christof Schläger, geboren 1958 in Beuthen, studierte zunächst Verfahrenstechnik und Bauingenieurswesen. Die ersten Klangperformances entstanden Anfang der 1980er Jahre, die erste Klangmaschine wurde 1984 in der Galerie Peinture Fresh, Paris, ausgestellt. Es folgten zahlreiche multimediale Aktionen, Konzerte und Festivals im In- und Ausland. Christof Schläger ist Initiator des Kunstwaldes auf dem früheren Zechengelände Teutoburgia in Herne. Dort und in Amstelveen (NL) lebt und arbeitet der freischaffende Künstler. Christof Schläger nennt seine Schöpfungen nicht Instrumente, sondern Maschinen. So sehen sie auch aus. Sie sind aus unverkleideten technischen, teils elektrischen Bauteilen konstruiert. Man erkennt Stahlrohre, Schläuche, grobe Federn, Klingeln, kleine Motoren und viele Kabel, die sich, sorgfältig gebündelt, wie Adern an den Maschinen entlang ziehen und sie mit Strom versorgen. Die originellen, vom Künstler entworfenen und aus unzähligen mechanisch-elektrischen Einzelelementen zusammengesetzten Objekte oder Instrumente, die er auch Geräusch-Gestalten [=Aural Shapes] nennt und damit auch ihre Individualität, ja Personifizierung zum Ausdruck bringt, werden von Strom angetrieben und von einem dafür ausgelegten und …

Wie sieht´s aus? …

Bei diesem Festival dürfte für Jede/n etwas dabei sein … kommen sie rein – klicken und sehen Sie selbst! Welches Motiv gefällt Ihnen am besten? Schreiben Sie und verraten Sie uns warum dies Ihr Favorit ist – vielleicht gewinnen Sie ein Festivalticket!? info@parzelledortmund.de